Viel Gelächter und Applaus gab es beim Wintervergnügen des TSV Dodenau

Beifall für die TSV-Hymne

Geehrt: Die Abteilung Tischtennis war stolz, beim Wintervergnügen 35 treue Mitglieder ehren zu können. Fotos: Verena Schmidt

Dodenau. Viel Gelächter und Applaus gab es am Samstag beim Wintervergnügen des TSV Dodenau. In der Mehrzweckhalle führten einige Mitglieder Tänze und Sketsche vor. Los ging es mit der Ehrung langjähriger Mitglieder (siehe Hintergrund). Moderiert von Maria Kurzeknaben, stand das Programm des Abends unter dem Motto „Frauenfußball-WM 2011 in Deutschland“. Die jüngsten Mitglieder der Abteilung Fußball sangen passend dazu das Lied „Fußball ist unser Leben“. Für ihren Auftritt erhielten die Kinder viel Applaus.

Die „Flip-Flops“, eine neue Dodenauer Tanzgruppe, hatte unter der Leitung von Pietrina Siebott, Steffi Biebighäuser-Becker und Nicole Battenfeld einen Tanz eingeübt – dafür erhielten sie viel Applaus.

„Wir holen den Cup“

Passend zur Karnevalszeit las Timo Born ein Gedicht über Fußball vor. Er zeigte sich zuversichtlich für den Sieg der deutschen Frauen-Mannschaft: „Wir holen ihn rein, den Fußballpokal!“

Christina Köster berichtete von dem Versuch einiger Frauen, es „in Sachen Fußball in Dodenau besser zu machen“. Um die Männer und ihre Begeisterung für Fußball besser verstehen zu können, habe man eine Frauenfußballmannschaft gegründet, die „Tussnellas“. Beim Training sei dann besonders der Unterschied zwischen Mann und Frau aufgefallen; so diskutierten die Frauen gern erstmal über die beste und schönste Strategie, statt einfach aufs Tor zu schießen. Nach dem anstrengenden Trainingslager zog man das Fazit: Es habe keinen Zweck, über Männer zu jammern, man müsse lernen, mit dem „vorhandenen Material“ zu arbeiten.

Begeistertes Publikum

Das Publikum pfiff vor Begeisterung für den Sketsch über „Männer auf der Toilette“. Nachdem es das Vorurteil gebe, dass Frauen nur zu zweit auf die Toilette gingen, wolle man doch mal sehen, wie die Männer das hielten, erklärte Maria Kurzknabe. Drei Männer kamen einzeln, führten aber nonverbale Gespräche. Weizenbier wurde herumgereicht, gegenseitig Zigaretten angezündet und es kam sogar ein Wirt vorbei, der eine Runde Schnaps ausgab.

Zum Abschluss des Programms traten Timo Born und Nick Schäfer auf. Sie hatten ein Lied über Fußball, den TSV und Vereinsliebe geschrieben: „Es gibt nur den TSV, den schwarz-weißen Verein“. Das Publikum klatschte im Takt, einige sangen bereits den Refrain mit. Unter donnerndem Applaus mussten die Beiden noch eine Zugabe spielen.

Die Besucher des Wintervergnügens saßen noch lange beisammen oder tanzten zur Musik der Band „Mailand“ aus Thüringen.

Von Verena Schmidt

Quelle: HNA

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