"Die Trenkwalder" spielen beim Schiffelbacher Jubiläum

Beim "Anton aus Tirol" gibt‘s kein Halten mehr

Die Tiroler Band „Die Trenkwalder“ hat zum Jubiläum in Schiffelbach ein musikalisches Feuerwehr abgebrannt.Foto: Beule

Gemünden-Schiffelbach - Männer in Trachtenhemden und Lederhosen und Damen in bunten Dirndln - eigentlich ein eher seltener Anblick. Aber in Schiffelbach war dies am Samstagabend genau die richtige Kleidung. Die Tiroler Band „Die Trenkwalder“ spielte ihre unverwechselbare „Gute-Laune-Alpen-Musik“ und brachte damit die Stimmung im Festzelt zum Kochen.

Das Festzelt am Dorfgemeinschaftshaus platzte am Samstagabend aus allen Nähten. Mit der Band „Die Trenkwalder“ hatten sich die Schiffelbächer aber auch einen ganz besonderen Publikumsmagneten ins Festzelt geholt. Seit über 20 Jahren steht die Band um Sänger Hubert „Hubsi“ Trenkwalder für Alpenrock der besonders fetzigen Art. Die vier sympathischen Spaßmusikanten hatten ihr Publikum auch vom ersten Takt an fest im Griff und heizten den gutgelaunten Besuchern so richtig ein. Spätestens bei Hits wie „Anton aus Tirol“ oder dem „Fliegerlied“ hielt es dann keinen mehr auf den Plätzen. Kurzerhand stellten sich die Besucher auf die Bierbänke, schwenkten ihre Getränke im Takt der Musik und sangen aus voller Kehle mit.

Unter den Besuchern fanden sich auch echte Fans der Band, wie etwa Melanie und Brigitte Becht, die extra aus Pforzheim angereist waren. Die Band machte die Nacht zum Tag und spielte ab 21 Uhr bis in die frühen Morgenstunden. Dabei gönnten die vier Musiker ihrem Publikum kaum eine Verschnaufpause. Selbst absolute Tanzmuffel schwangen ihr Tanzbein und ließen sich von der guten Laune im Zelt mitreisen.

Die gute Laune hatte sich schon am Morgen bei den Schiffelbächern angekündigt. „Beim Aufbau heute Morgen hat jeder mit angepackt“, betonte Gerhard Schmidt vom Festausschuss. „Vom Kind bis zur Oma war das ganze Dorf auf den Beinen.“ So viel Einsatz wurde dann am Abend mit einem vollen Zelt belohnt. „Mit so vielen Besucher hätten wir gar nicht gerechnet“, sagte Schmidt mit Blick auf die über 700 Gäste. „Aber es ist einfach überwältigend“.

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