Bereicherung des Dorflebens

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Gelungene Gestaltung im Außenbereich: Das Dorfgemeinschaftshaus ist mit seinem behindertengerechten Eingang für alle gut zu erreichen.

Nach vier Jahren mit insgesamt drei Bauabschnitten ist es nun soweit: Das DGH in Bottendorf wird am 13. Oktober mit einer kleinen Feier neu eingeweiht, die mit einem Gottesdienst beginnt.

Die ursprüngliche Kostenplanung lag bei rund 1,5 Millionen Euro. Auch die Ertüchtigungsarbeiten die notwendig waren, um die teilweise erheblichen Schäden an der Tragfähigkeit des Daches zu beheben, blieben unterm Strich in diesem Kostenrahmen, sagte Bürgermeister Lothar Koch. Seit dem Jahr 2012 hat der gebürtige Bottendorfer Sebastian Klein, Architekturbüro Mainz, die DGH-Sanierungsarbeiten übernommen. Bis zu diesem Zeitpunkt war Architekt Adam-Willi Finger zuständig. Insgesamt ergibt sich durch die neue Raumaufteilung eine deutliche Funktionsverbesserung. So wurde der alte Mangelraum zum neuen Stuhl- und Tischlager. Die Mangel die von vielen Bottendorfern gern genutzt wird, fand ihren neuen Platz im alten Bürgermeisterbüro, aus der Zeit von Bürgermeister Fritz Thiele.

Durch den Wegfall des Treppenhauses ergab sich Platz für einen neuen Putzraum. Im alten Stuhllager wurde eine Kühlzelle in der Nähe der Theke eingefügt. Zuletzt wurde die neue Küche eingebaut, die Geschirr für 250 Personen bereithält. Durch die bessere Heizkörperverteilung hat die Küche an Platz gewonnen. Die Räume sind in unterschiedlichen freundlichen Grautönen gehalten. Die große Bühne im Saal wurde erhöht und mit einer Leinwand für Vorführungen ausgestattet. Eine Wand im Saal kann als Magnetwand genutzt werden. Die alte Theke wurde passend zu den neuen Wänden in grau gestrichen. Eine neue helle Decke verleiht aufgrund der direkten und indirekten Beleuchtung dem Raum neuen Glanz, was der anthrazitfarbene Bodenbelag noch unterstreicht.

Die neue Heizanlage sowie die neuen Fenster und Türen und die Dachdämmung gehörten laut Bürgermeister Koch nicht zur Grundüberlegung der Sanierung, leisten nun aber einen guten Beitrag zur Umweltfreundlichkeit, wie auch die Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.

So schließen sich beispielsweise die Fenster bei Regen und die Rollos bei Sonnenschein, automatisch.

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Bei der Einweihungsfeier am Sonntag, 13. Oktober, ab 11 Uhr werden die örtlichen Vereine mitwirken, und auch ein Gottesdienst mit Pfarrer Schullerus soll im Dorfgemeinschaftshaus gefeiert werden. Die Verköstigung übernimmt der Schützenverein. Mit dem Fest enden dann die Bauarbeiten – und sicherlich auch die Diskussionen um den Aufwand und die Kosten. (ae)

Quelle: HNA

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