Frankenberg

Besinnliche und ermutigende Lieder

- Frankeberg (tha). Mit einem besinnlichen Konzert in der katholischen Kirche St. Maria Himmelfahrt in Frankenberg haben die zwei Volksmusikstars Angela Wiedl und Oswald Sattler am Freitagabend 450 Zuhörer begeistert.

Angela Wiedl und Oswald Sattler zählen seit Jahren zur Spitze der deutsprachigen Volksmusik und sind beide mehrfach preisgekrönt. Am Freitag fesselten sie das Publikum in der katholischen Kirche mit besinnlichen Klängen und geistlichen Stücken. In festlicher Atmosphäre bewiesen die beiden Profis während des zweistündigen Programms mehrfach, dass sie mit dem Konzert in der Kirche keineswegs unbekannten Boden betreten haben. Dank der guten Akustik in dem Gotteshaus kamen die herausragenden Stimmen von Angela Wiedl und Oswald Sattler bei ihren besinnlichen Stücken besonders gut zur Geltung. Begeleitet wurden sie von einem Ensemble bestehend aus Geige, Cello, Gitarre, E-Piano und zwei Backgroundsängern. Zwischen den einzelnen Gesangsbeiträgen präsentierte das Ensemble auch einige klassische Stücke wie etwa Pachelbels berühmten Kanon oder sanfte Melodien der „Morgenstimmung“ von Edvard Grieg. Damit setzten die Ensemble-Musiker auch eigene Akzente, die sich nahtlos in das ruhige und besinnliche Programm der Volksmusikstars einreihten. Angela Wiedl bot sowohl mit altvertrauten Chorälen wie „So nimm denn meine Hände“, aber auch mit eigenen Werken wie „Mama Teresa“ ein vielseitiges Können. Ihre Stimme erklang mal anmutig, strahlend, mal kraftvoll. Zwischen den Liedern las sie den Zuhörern in der bis auf den letzten Platz besetzten Kirche Zitate von Mutter Teresa oder über Engel vor und regte so zum Nachdenken an.Oswald Sattler beeindruckte mit seiner warmen, ausdrucksstarken Stimme und lud die Zuhörer zum Träumen ein. Er erzählte aus seiner Heimat Südtirol, von der er unter anderem in seinem Lied „Heiliges Pilgerkreuz“ sang. Besonders viel Applaus bekam Sattler für seine ergreifende Interpretation des „Ave Maria“. Mit „Danke für diesen guten Morgen“ und „Lobet den Herren“ verzauberten Wiedl und Sattler das Publikum auch im Duett.

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