Kreiskrankenhaus investiert 190.000 Euro und erhält Spende über 80.000 Euro

Besonderer OP-Tisch und moderner Herz-Ultraschall

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Mit seiner Spende unterstützt der Förderverein erneut zwei Projekte am Kreiskrankenhaus. Vorsitzender Dr. Harald Schmid übergab den symbolischen Scheck an Dr. Alfred Cassebaum, Geschäftsführer Ralf Schulz, Dr. Elisabeth Pryss und Dr. Thomas Ludolph (v.r.). Foto: Andrea Pauly

Frankenberg - Die Sicherheit der Patienten steht im Mittelpunkt - und in gleich zwei Behandlungsschwerpunkten trägt der Förderverein des Kreiskrankenhauses mit einer beachtlichen Spende zu mehr Sicherheit bei: Einen symbolischen Scheck über 80.000 Euro übergaben Vorsitzender Dr. Harald Schmid und Kassierer Günther Seip an Geschäftsführer Ralf Schulz.

Die Summe stammt nicht nur aus den Jahresbeiträgen der 236 Vereinsmitglieder, sondern auch aus großzügigen Spenden von Unternehmen und Privatpersonen, erläuterte Schmid.

Das Geld ist für zwei Projekte gedacht, von denen eines schon umgesetzt ist. Dabei handelt es sich um die Ausweitung der bariatrischen Chirurgie am Kreiskrankenhaus – also der Behandlung krankhaft übergewichtiger Menschen. Das Krankenhaus hat eine spezielle Schleuse zum OP und einen Operationstisch einbauen lassen, die mit bis zu 350 Kilogramm Gewicht belastbar sind.

Außerdem gibt es in der Klinik mittlerweile Betten, sanitäre Anlagen, Rollstühle, Blutdruckmanschetten und OP-Hemden, die auf die besonderen Bedürfnisse stark übergewichtiger Patienten angepasst sind. Insgesamt 90.000 Euro hat das Krankenhaus für die Spezialausstattung investiert – ein Teil davon kommt nun durch den Förderverein zurück.

Ein weiterer Teil der Spende fließt in das 100.000 Euro teure neue Herz-Ultraschallgerät, das Anfang des Jahres in der Medizinischen Abteilung installiert wird. Damit sind Untersuchungen des Herzens möglich, wie sie das Kreiskrankenhaus bisher nicht leisten konnte.

Durch die Technik ist eine dreidimensionale Rekonstruktion des Herzens möglich; sie zeigt genaue und aussagekräftige Bilder von Herzklappen oder -Wänden. Zudem können die Ärzte untersuchen, wie das Herz unter Belastungen reagiert – eine so genannte Stress-Echokardiographie.

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