Philipp und Martin Hackel

Bestnote: Brüder schlossen Schreiner-Ausbildung mit 1,0 ab

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Talentierte Schreiner: Philipp (links) und Martin Hackel aus Löhlbach, hier an einer Hobelmaschine, halfen schon als Kinder in der Schreinerei der Familie mit und lernten von Vater und Großvater. Foto: Hildebrand

Löhlbach. „Unsere Ausbildung begann eigentlich, als wir drei oder vier Jahre alt waren", sagt Philipp Hackel. Damals werkelten er und sein Bruder Martin schon bei ihrem Großvater Walter und Vater Konrad in der Schreinerei der Familie mit.

Nun haben die Brüder aus Löhlbach offiziell ihre Ausbildung zum Schreiner abgeschlossen - beide mit 1,0.

Obwohl Martin zwei Jahre jünger ist als der 22-jährige Philipp, begannen die beiden ihre Ausbildung zeitgleich nach ihrem Abitur 2012. Als G8-Schüler konnte Martin seine Schulzeit um ein Jahr verkürzen. Anschließend absolvierte er seine Ausbildung bei der Schreinerei Syring in Bad Wildungen, Bruder Philipp ging dagegen bei der Schreinerei Tögel in Frankenberg in die Lehre.

Bedingt durch ihre Vorkenntnisse aus dem Familienbetrieb und durch ihre Schulbildung konnten die Brüder ihre Ausbildungszeit auf zwei Jahre verkürzen. Nach zwei Jahren wurde Philipp zum Innungssieger in Frankenberg gekürt, Martin erhielt für sein Gesellenstück die Auszeichnung „Die gute Form“. Kombiniert mit der Note 1,0 hätte die Ausbildung kaum besser laufen können.

„Wir hatten uns zwar vorgenommen, eine möglichst gute Note zu erzielen, damit hätten wir aber nicht gerechnet“, erzählt Martin. Und er fügt hinzu: „Der Schnitt und die Auszeichnungen machen einen sehr stolz und zeigen, dass sich die Arbeit der letzten zwei Jahre gelohnt hat.“

Bedingt durch die Tatsache, dass die Hackel-Brüder in einer Schreiner-Familie aufgewachsen sind, kamen sie schon früh in den Kontakt mit Holz. „Man kann sagen, dass wir schon seit 15 Jahren in der Lehre sind“, sagt Philipp. Besonders Großvater Walter habe sich immer viel Zeit genommen, um mit seinen Enkeln in der Werkstatt zu arbeiten.

Während der Oberstufenzeit überlegten sich die beiden Brüder, wie es nach dem Abitur weitergeht. Durch die erlangten Vorkenntnisse entschlossen sich Philipp und Martin letzten Endes dazu, eine Ausbildung in einer Schreinerei zu absolvieren.

„Der Beruf macht einfach viel Spaß. Auch die große Materialvielfalt macht die Arbeit als Schreiner besonders“, schwärmt der jüngere Martin.

Von Kevin Hildebrand 

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Quelle: HNA

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