Burgwald

Besuch im Gerätehaus als Höhepunkt

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- Rosenthal (r). Freiwillige der Rosenthaler Feuerwehr unterrichten Vorschulgruppe der städtischen Kindertagesstätte17 Kinder der Tagesstätte „Pusteblume“ nahmen an der dreitägigen Brandschutzerziehung teil.

Spannend fanden die Vorschulkinder der städtischen Tagesstätte den dreitägigen Lehrgang im Brandschutz, den die Feuerwehr regelmäßig anbietet. Sie interessierten sich für alles, was mit dem Thema Feuer zusammenhängt und für die Brandbekämpfung. Die Kleinen wissen schon: Wenn die Feuerwehr zu ihnen in die Tagesstätte kommt, wird es interessant. Es wird auch viel gelacht, etwa, wenn die Kinder die Schutzkleidung anprobieren und einen viel zu großen Helm aufsetzen dürfen.

„Warum sind da rote und blaue Punkte oder Linien auf dem Helm?“ Das fragt ein Kind, und Thomas Lichtenfels erläutert die Bedeutung der einzelnen Markierungen. Bianca Kornmann fragt im Gegenzug: „Was brennt denn alles?“ Und schon sprudeln die Antworten aus den Kindern heraus. Sie fragt weiter: „Wer von euch darf denn eine Kerze anzünden?“ Verlegen sehen die Kinder in die Runde. Die Eltern haben es ihnen verboten. „Ich darf es manchmal, wenn mein Vati dabei ist und ich erst meine langen Haare zurückgebunden habe“, berichtet schließlich stolz ein Mädchen.

Wie wichtig die Brandschutzerziehung für Kinder ist, zeigt die Statistik. Ein Drittel aller Brände wird von Kindern verursacht. Es sind nicht nur die Haus- und Wohnungsbrände. Mehrere Hundert Kinder werden jährlich durch Grillunfälle und durch Spielen mit Feuer verletzt, sie müssen oftmals in Spezialkliniken behandelt werden. Der Gesetzgeber hat den Brandschutzerziehung deshalb zur Pflichtaufgabe der Feuerwehren gemacht.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Freitag, 4. Februar

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