Battenberg

Das Besucherbergwerk besteht seit zehn Jahren

- Die Sparte „Historischer Bergbau Battenberg“ des Heimat- und Kulturvereins hat 2010 viele Aktivitäten in und um das Besucherbergwerk am Battenberger Burgberg geplant. Es existiert in seiner Form seit zehn Jahren - und das soll gefeiert werden.

Battenberg. Die Pläne wurden auf der Jahreshauptversammlung der Bergmänner bekannt gegeben. Während der gut besuchten Versammlung, an der auch Battenbergs Bürgermeister Heinfried Horsel und der Ehrenvorsitzende der Sparte, Eberhard Engelbach, teilnahmen, blickte erster Vorsitzen-der Dietmar Weber auf das abgelaufene Jahr zurück. Über 600 Besucher wurden 2009 im Besucherbergwerk Burgbergstollen gezählt, darunter viele Eltern mit Kindern anlässlich von Geburtstagsfeiern, Vereine, Schulklassen und Kindergartengruppen. Mittlerweile deutlich über 6000 Besucher aus nah und fern haben sich seit der Eröffnung des Bergwerks im Jahre 2000 in das Dunkel unter Tage gewagt. Gemeinsam mit der Battenberger Feuerwehr haben die Bergmänner im vergangenen März die Keltenfeuer auf dem Battenberger Eisenberg aufgebaut. Im Rahmen der Burgbergpatenschaft, „ihrem Hausberg“, wurde der Berg im Frühjahr einmal komplett neben den regelmäßigen Mähaktionen an der Kellerburg gereinigt. Außerdem führten die Ehrenamtlichen am Brunnen am Battenberger Wassertor Reparaturen zum Erhalt durch und setzten die Freilegung des Heinrichstollens in Laisa fort. Teilnahmen an den Jubiläumsfeierlichkeiten zum 825-jährigen Dodenauer Dorfjubiläum und dem Battenberger Altstadt- und Kulturfest sowie am Kartoffelfest rundeten die Aktivitäten ab. Eine finanziel- le Unterstützung leistete die Sparte zur Erweiterung des Stadtmuseums um den Bereich Manganerzbergbau. Sylvia Marczynski wird zukünftig die Kassengeschäfte der Sparte führen, Dietmar Weber dankte dem bisherigen Kassierer Helmut Frank für seine vorbildliche Arbeit und Buchführung in den vergangenen zwölf Jahren. Auf eine zehnjährige Mitgliedschaft blicken Horst- Dieter Bienhaus, Hermann Willstumpf, Peter Marczynski, Wilfried Morgenroth, Frank Röbert und Thomas Willstumpf zurück. Für ihre Treue erhielten die anwesenden Jubilare eine Rote Wurst. Ein besonderes Lob zollte der Spartenvorstand den unermüdlich fleißig wirkenden Rentnern Manfred Schneider, Karl-Heinz Steinhauer und Wilfried Morgenroth für ihren Einsatz in der Sparte Bergbau und überreichte ihnen zur Stärkung ein Wurstpräsent. Bürgermeister Heinfried Horsel würdigte den Einsatz der Bergleute und freute sich über die neuen Bänke, die auch Dank der Spenden von Battenberger Bürgern am Aussichtspunkt „Wache“ und nahe der Kellerburg aufgestellt wurden. Er dankte Karl-Heinz Stein- hauer, der als Beauftragter der Stadt Battenberg für die Sicherheit im Bergwerk zuständig ist. Der Stellenwert des Historischen Bergbaus Battenberg zeige sich daran, dass das Besucherbergwerk Burgbergstollen Battenberg als einer der Schwerpunkte des Geoparks Waldeck-Frankenberg fungiere. Große Pläne haben die Bergleute auch im neuen Jahr 2010, in dem das Besucherbergwerk sein zehnjähriges Bestehen feiern wird. Ein spezielles Programm für Kindergeburtstage wird zurzeit von den Bergleuten ausgearbeitet. Kinder können zukünftig Bergbau hautnah erleben. Auch die Arbeiten am Heinrichstollen werden fortgesetzt.Das Besucherbergwerk Burgbergstollen Battenberg ist am 2. Mai erstmals wieder geöffnet. Von Mai bis September ist es jeden ersten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr für Besucher geöffnet. Anfragen für Sonderführungen von Gruppen ab zehn Personen im Zeitraum Mai bis Oktober nimmt Helmut Frank bei der Stadtverwaltung Battenberg unter Telefon 06452/934418 entgegen. (de)

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