Projekt der Gemeinde Burgwald

Betreutes Wohndorf Bottendorf: Hausbau eventuell ab 2023

Das Betreute Wohndorf Bottendorf soll in nördlicher Verlängerung des Neubaugebietes Unterfeld entstehen – zwischen Oberfeldweg und der Straße Am Unterfeld. Nach dieser 2020 vorgestellten Idee würden auf der lilafarbenen Fläche die DRK-Tagesstätte errichtet, innerhalb der blau gestrichelten Linie die Wohnhäuser und außerhalb die neuen Bauplätze. Der grüne Bereich soll Grünfläche bleiben. Skizze: Gemeinde Burgwald.
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Das Betreute Wohndorf Bottendorf soll in nördlicher Verlängerung des Neubaugebietes Unterfeld entstehen – zwischen Oberfeldweg und der Straße Am Unterfeld. Nach dieser 2020 vorgestellten Idee würden auf der lilafarbenen Fläche die DRK-Tagesstätte errichtet, innerhalb der blau gestrichelten Linie die Wohnhäuser und außerhalb die neuen Bauplätze. Der grüne Bereich soll Grünfläche bleiben. Skizze: Gemeinde Burgwald

Wie weit ist die Umsetzung des Projekts Betreutes Wohndorf Bottendorf der Gemeinde Burgwald? Das erläutert Bürgermeister Lothar Koch.

Bottendorf – Der Plan der Gemeinde Burgwald, im Anschluss ans Wohngebiet Unterfeld in Bottendorf ein „Betreutes Wohndorf“ für Senioren einzurichten, ist von Anfang an auf großes Interesse gestoßen. Wie berichtet, sollen dort barrierefreie Wohnungen und eine Tagesstätte für Senioren errichtet werden.

Eine entsprechende Bauleitplanung in Angriff zu nehmen, beschloss die Gemeindevertretung Burgwald im Sommer 2020. Das Regierungspräsidium muss der Erweiterung des Baugebiets zustimmen. Diese Bauleitplanung läuft noch.

Burgwald Bürgermeister Lothar Koch will aber im Haushalt 2022, dessen Entwurf er nächste Woche vorstellt, Mittel für den Erwerb der Grundstücke einstellen, sagt er auf Nachfrage unserer Zeitung. Wie berichtet, soll am Ortsrand von Bottendorf auf einer Fläche von 3,5 Hektar zum einen ein Bereich für 10 bis 12 weitere Einfamilienhäuser und zum anderen das Wohndorf entstehen.

Lothar Koch Bürgermeister in Burgwald

In dem Wohndorf plant der Kreisverband Frankenberg des Deutschen Roten Kreuzes, eine Tagespflegeeinrichtung zu bauen. „Mit den dafür erforderlichen Arbeiten soll voraussichtlich Anfang 2023 begonnen werden. Eine Eröffnung Ende 2023 wäre somit durchaus denkbar“, sagt der Burgwalder Bürgermeister.

Zum anderen werden Bauflächen geschaffen, auf denen Wohneinheiten für das Betreute Wohndorf entstehen sollen. Der Bürgermeister hatte vor einiger Zeit dazu Gespräche mit der Hilfsorganisation Johanniter geführt. „Die Vertreter der Johanniter hatten seinerzeit signalisiert, die Häuser komplett zu errichten und das ganze Wohndorf zusammen zu betreuen. Leider wurden die Gespräche ohne Nennung von Gründen von Seite der Johanniter abgebrochen“, erläutert Koch.

Danach haben sich seiner Schilderung nach einige weitere Investoren gemeldet und Interesse an der Errichtung von jeweils einem oder zwei Einzelhäusern geäußert oder auch Ideen für andere Betreute Wohnformen entwickelt. „Es wäre also durchaus möglich, dass ebenfalls in der zweiten Jahreshälfte 2023 oder gegebenenfalls 2024 schon die ersten Einzel- oder Doppelhäuser oder andere Wohneinheiten im Betreuten Wohndorf errichtet werden könnten“, meint Koch.

Für denkbar halte er auch, dass ein Generalinvestor die komplette Errichtung der zehn bis 20 Einzel- oder Doppelhäuser für Betreute Wohneinheiten umsetzt und diese entsprechend vermarktet. „Interessenten können sich gerne mit mir in Verbindung setzen“, sagt der Bürgermeister. Momentan gebe es bereits 15 bis 20 Anfragen von Menschen, die gerne eine Wohneinheit im „Betreuten Wohndorf“ anmieten möchten. „Und es gibt immer wieder neue Anfrage“, sagt er. (Martina Biedenbach)

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