Projekt eingestellt

Betriebe wollen Azubis auch ohne Landeszuschuss fördern

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Auszubildender beim Schweißen.

Waldeck-Frankenberg. Auch nach dem Rückzug des Landes aus der Förderung der Top-Ausbildungsstellen soll das Projekt Topas der Kreishandwerkerschaft weiterlaufen. 39 Meisterbetriebe haben sich darin zusammengeschlossen.

Sie wollen Jugendlichen weiterhin eine attraktive und zukunftsfähige Ausbildung im Handwerk bieten. Die Topas-Betriebe beschäftigen derzeit rund 150 Lehrlinge.

Gestartet wurde Topas 2005 „im Wettbewerb um die besten Köpfe und die besten Hände“, erklärte Gerhard Brühl, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, am Mittwoch in einem Pressegespräch. Der demographische Wandel war schon damals Thema. Im Wettbewerb um Nachwuchs-Kräfte hätten sich besonders engagierte Meisterbetriebe auf Initiative der Kreishandwerkerschaft zusammengeschlossen.

Doch noch heute stellten die Handwerker „Schubladen-Denken“ fest, sagte Brühl. Wenn es um Karriere-Chancen gehe, sähe man die selten im Handwerk. Dabei gebe es dort Möglichkeiten bis hin zum Studium. Mit Topas wollen Handwerkerschaft und Betriebe die Bedeutung einer besonders qualifizierten Ausbildung hervorheben. Die Betriebe halten Gütekriterien ein, um die Ausbildungsqualität weiter zu verbessern. Auch, um damit die Attraktivität für Schulabsolventen zu steigern.

Von Bernd Schünemann

Quelle: HNA

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