Betrug an Spielautomaten: Geldstrafe statt Gefängnis

Frankenberger Land. Im April 2008 haben zwei Männer aus Dortmund in vier Frankenberger Spielhallen fast 10.000 Euro erbeutet, indem sie Spielautomaten manipuliert haben. Vor dem Marburger Landgericht kam einer von ihnen nun mit einer Bewährungsstrafe von 22 Monaten und einer Geldstrafe davon.

Angeklagt waren vier weitere Taten, in einer Spielothek in Korbach blieb es beim Versuch, weil im Automat zu wenig Bares war, in Bayern, Sachsen und Nordrhein-Westfalen waren die Täter erfolgreich. Gegen einen 34-Jährigen wird gesondert verhandelt, ein 47-Jähriger aus dem Sauerland war bereits im Frühjahr vergangenen Jahres zu einer Geldstrafe verurteilt worden.

Bei dem 40-Jährigen, der sich jetzt verantworten musste, wurde ein Urteil des Landgerichts München einbezogen, dass ihn wegen weiterer Fälle der gleichen Art bereits zu einer Bewährungsstrafe von 18 Monaten verurteilt hatte. An die Staatskasse muss er 36 Tagessätze in einer Gesamthöhe von 5400 Euro zahlen.

Wie die Münchener Kollegen sahen die Marburger Richter besondere Umstände, die eine Bewährung rechtfertigten, gleichwohl der Mann bereits vorbestraft ist. „Wir sind am vorläufigen Endpunkt eines langen Werdens“, hob der vorsitzende Richter Carsten Paul in der Urteilsbegründung hervor.

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Quelle: HNA

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