Bezirkstierschau in Frankenberg: Gute Qualität der Zuchtleistungen

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Silbermedaille: Die Medaille der Rinderzüchter erhielt Christian Michel aus Geismar.

Frankenberg. 58 Ziegen, 120 Schafe, 25 Pferde und 52 schwarz- und rotbunte Deutsche Holsteiner – zudem jede Menge Hasen und Geflügeltiere, Kälber, Jungrinder und Esel: Die Bezirkstierschau für Tiere aus dem Altkreis am Samstag auf der Wehrweide in Frankenberg war ein Schaufenster der heimischen Zuchtleistungen.

„Bei der Bezirkstierschau wurden ausgesprochen gute Tiere vorgestellt“, urteilte Ute Ermentraudt, die Leiterin der Tierschau. Zwar seien diesmal etwas weniger Tiere aufgetrieben worden als in den vergangenen Jahren – „dafür ist aber eine sehr gute Qualität gezeigt worden.“ Insbesondere habe die Vielfalt der Tierrassen der Schau ihren Stempel aufgedrückt. „Das sucht seinesgleichen in Hessen“, sagte Ermentraudt.

„Der Landkreis ist ein Garant für eine spitzenmäßige Tierzucht“, sagte Kreislandwirt Fritz Schäfer. Für die Besucher sei die Verbindung Tierschau, Markt und Kirmes in Frankenberg eine tolle Sache. Besonders dankte Schäferden Landwirten, die ihre Tiere aufgetrieben hatten: Immerhin müssten pro Tier fünf bis sechs Stunden aufgebracht werden, um die Tier für die Schau herzurichten.

Einen besonderen Dank richtete Axel Friese, der Leiter des Fachdienstes Landwirtschaft beim Landkreis, den vielen Kleintierzüchtern und Züchtern von Schafen und Ziegen: „Sie tragen einen ganz wichtigen Anteil zur Landschaftspflege bei.“

Als „festen Bestandteil“ des Frankenberger Pfingstmarktes bewertete Bürgermeister Rüdiger Heß die Tierschau. Er freute sich vor allem über die gute Zuschauerresonanz: Bei sommerlichen Temperaturen verfolgten hunderte von Besuchern die Bezirkstierschau auf der Wehrweide.

Viel Applaus gab es insbesondere für die neue „Miss Frankenberg“ DM Amber aus dem Stall von Karl und Michael Mütze aus dem Frankenberger Stadtteil Geismar. „Die Kuh kam in den Ring und brillierte mit ihrer Ausstrahlung. Die Schwarzbunte hat ein wunderbares Becken“, beurteilte Preisrichterin Andrea Perk aus Spahnharrenstätte im Emsland das Auftreten der Siegerkuh: „Ein tolles Tier, solche Kühe wollen wir im Stall haben.“ (mjx)

Quelle: HNA

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