Bibelausstellung in der Liebfrauenkirche mit insgesamt 30 Büchern aus Privatbesitz

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Die kleinsten Bibeln der Ausstellung: Küster Wilfried Koch und Pfarrer Heiner Wittekindt zeigen Kriegsbibeln für den Trost im Schützengraben.

Frankenberg . Zum Auftakt der Festwoche anlässlich des Jubiläums 725 Jahre Liebfrauenkirche eröffnete Pfarrer Heiner Wittekindt im Altarraum der Kirche eine Bibelausstellung mit wertvollen Exemplaren – sowohl aus der Vergangenheit als auch der Gegenwart.

Linker Hand werden rund 30 Bibeln aus dem Privatbesitz Frankenberger Bürger und der näheren Umgebung gezeigt. „Die doppelte Menge wurde uns angeboten, aber wir mussten aus Platzgründen ablehnen“, erklärte Wittekindt. Die ausgestellten Bibeln reichen bis ins Jahr 1668 zurück.

Häufig enthalten die Bücher persönliche Anmerkungen zur Familiengeschichte wie etwa zu Trauungen oder zur Geburt von Kindern. Zu besichtigen ist eine bebilderte Bibel von 1920, die laut Wittekindt „das ganze damalige Elend des deutschen Volkes“ zeigt. Eine „Chagall-Bibel“ ist mit Werken des französischen Malers illustriert, und aus dem Jahr 1735 stammt die „Kurfürstenbibel“. Weitere Exemplare zeigen Prunkbibeln berühmter Maler des 19. Jahrhunderts oder auch volkstümliche Ausgaben.

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Quelle: HNA

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