Nordhessin arbeitet bei der Westheimer Brauerei

Genießen statt trinken: Bier-Sommelière Cindy Wetekam aus Rhoden gibt Tipps

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Die Welt der Biere im Blick: Bier-Sommelière Cindy Wetekam kennt sich bei Brauereiprodukten bestens aus. 

Diemelstadt-Rhoden. Wer bei den Veranstaltungen von Bier-Sommelière Cindy Wetekam einen trinken will, wird auf angenehme Weise enttäuscht: Sie lehrt die Besucher, das Getränk zu genießen und die große Vielfalt der Geschmacksrichtungen kennen zu lernen.

Schon den Begriff Som-me-li-è-re lässt am besten auf der Zunge zergehen, wer sich auf solche Kurse einstimmen will. Denn genau darum geht es, den Geschmack eines Bieres mit dem Gaumen kosten und schmecken, welche Nuancen die Braumeister aus Hopfen, Malz, Hefe und Wasser für die diversen Biersorten herausholen.

Was wird geboten?

Die Vielfalt ist schier grenzenlos. Die seit zehn Jahren bei der Westheimer Brauerei im Außendienst für den Einzelhandel tätige Rhoderin ist zwar mitverantwortlich für den Umsatz des 150 Jahre alten Familienbetriebs mit seinen 35 Mitarbeitern. Zu ihren Veranstaltungen mit Verkostung sowie Tipps für das passende Getränk zu einem Gericht bringt sie eine große Auswahl von Bieren mit. 

Exklusive Sorten, die zum Teil im Preisniveau weit über dem Durchschnitt liegen, weniger bekannte Marken, die aber als handgemachte Brauerzeugnisse für Qualität und geschmackliche Vielseitigkeit stehen. „Ich mache keine Biersorte schlecht“, versichert Cindy Wetekam.

Darauf muss der Brauer achten

Worauf kommt es bei einem guten Bier an? Die Aromen von Weizen oder Pilsener entfalten sich im passenden Glas am besten. Das Pils sollte kühler, mit etwa fünf Grad, das Weißbier bei zehn, zwölf Grad serviert werden. Erst dann entfalten sich die Geschmacksstoffe.

Dafür muss der Braumeister den richtigen Hopfen und beim Mälzer die passende Sorte auswählen. Ob ein Bier dunkel oder hell, leicht bitter oder nach Banane schmeckt, hängt von der Mischung der Zutaten und von der Behandlung der Braugerste beziehungsweise des Weizens ab.

Das macht Geschmack aus

Ein Caramünch- oder Rotmalz bringt aufgrund des Zuckergehaltes eine andere geschmackliche Nuance in das Getränk als eine helle Sorte. Auch das Wasser oder die Lagerung in einem Edelstahl- oder einem Whisykyfass wirkt sich auf den Geschmack aus.

Quelle: HNA

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