Bildungswerk plant auch in Korbach stationäres Hospiz

Waldeck-Frankenberg. Das Internationale Bildungs- und Sozialwerk bekräftigt seine Absicht, auch in Korbach ein stationäres Hospiz zu eröffnen.

Geschäftsführer Prof. Dr. Dr. h. c. Heinrich Schnatmann weist Vorwürfe des Korbachers Herbert Kuhaupt zurück, Landrat Dr. Reinhard Kubat habe dessen anvisierte Spende für ein Hospiz in Korbach zugunsten der Einrichtung in Frankenberg ausgeschlagen.

Auch Landrat Kubat reagiert auf diese Kritik Kuhaupts:„Ich bin froh, dass es nach langen Bemühungen gelungen ist, eine Hospizeinrichtung im Landkreis auf den Weg zu bringen. Es macht mich andererseits traurig, wenn jetzt der Ball wieder aufs Spielfeld des regionalen Denkens geworfen wird.“

Der Verkauf des ehemaligen Medizinisches Versorgungszentrum des Kreiskrankenhauses in Frankenberg an das Internationale Bildungs- und Sozialwerk Iserlohn, das dort ein stationäres Hospiz mit acht Plätzen einrichtet, sei eine zukunftweisende Entscheidung gewesen.

„Eine Einrichtung, die Menschen auf ihrem letzten Weg begleitet, hat es nicht verdient, zerredet zu werden“, sagt Kubat.

Ganz wichtig sei die Entscheidung für den richtigen Investor gewesen. „Mit dem Internationalen Bildungs- und Sozialwerk wurde ein staatlich als sozial, gemeinnützig und mildtätig anerkannter Träger gefunden, der in der Lage ist, eine stationäre Hospizeinrichtung ohne laufende öffentliche Bezuschussung zu führen“, betont der Landrat.

Das Bildungswerk plant zudem weitere soziale Einrichtungen in Waldeck-Frankenberg - insbesondere für die ambulante Betreuung von Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen.

Details zum Stand der Planungen für das Korbacher Hospiz und zu den Betreuungsangeboten für Menschen mit Autismus lesen Sie in der gedruckten Donnerstausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine

Quelle: HNA

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