Frankenberg

Biogasanlage für Frankenberg

- Frankenberg. Strom und Wärme mit nachwachsenden Rohstoffen umweltfreundlich produzieren – das haben sich die Frankenberger Energiegesellschaft und der Waldeck-Frankenberger Maschinenring vorgenommen: Mit Partnern aus der Landwirtschaft wollen sie eine Biogasanlage der nahe der Südumgehung bauen und betreiben.

Die beiden Geschäftsführer Karl-Heinz-Schleiter und Walter Dersch warben am Dienstag Abend bei einer öffentlichen Versammlung vor etwa 120 Landwirten für das vier bis sechs Millionen teure Projekt.

Vor den beiden liegt noch eine Menge Arbeit, wenn die Anlage im Sommer 2012 nach Plan in Bau gehen soll. Noch ist zum Beispiel nicht klar, wie groß die Anlage wird. Das hänge von der Menge der gelieferten Rohstoffe ab, „letztlich entscheiden es die Landwirte“, sagte Dersch.

EGF und Maschinenring haben eine Machbarkeitsstudie für drei Anlagengrößen mit einer Jahresleistung von 500, 750 und 1000 Kilowatt in Auftrag gegeben. Danach würden die Flächen in vier umliegenden Kommunen ausreichen, um die Anlage zu beleifern.

Nach jetzigem Stand haben rund 60 Landwirte ihr Interesse bekundet, damit sind die benötigten Flächen laut Dersch fast zusammen. Die Absichtserklärungen sollen in Lieferverträge umgewandelt werden, die Landwirte haben eine Frist von zwei Wochen, um sich zu entscheiden. Weitere Interessenten können sich noch melden.

Für die Landwirte sei die Rohstofflieferung die Chance, sich ein zweites wirtschaftliches Standbein zu schaffen. Außerdem bleibe die Wertschöpfungskette komplett in der Region, betonte Schleiter.Mehr in derr gedruckten FZ vom 16. Juli.

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