Gemeinde zahlt, Einsatzkräfte bringen Muskelkraft ein

Birkenbringhäuser Feuerwehr baut ihr Gerätehaus neu

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Das derzeitige Gerätehaus der Birkenbringhäuser Feuerwehr ist zu klein für ein neues Fahrzeug. Weil ein TSF-W aber für nächstes Jahr bestellt ist, wollen die Kameraden und die Gemeinde noch in diesem das bestehende Gebäude erweitern.Foto: Patricia Kutsch

Burgwald-Birkenbringhausen - Nach dem großen Zeltlager am Wochenende geht es weiter mit der Arbeit für die Birkenbringhäuser Feuerwehr: Die Brandbekämpfer bekommen ein neues Gerätehaus und packen dafür kräftig selbst mit an. In dem neuen Gebäude gibt es Platz für zwei Fahrzeuge und viel Werkzeug.

Das Konzept des neuen Gerätehauses ist abgestimmt, der Bauantrag gestellt – die Birkenbringhäuser Feuerwehrkameraden warten nur noch auf die Genehmigung, um die Ärmel hochzukrempeln und sich dem nächsten Großprojekt stellen zu können. Das derzeitige Gerätehaus wird großzügig erweitert und dafür packen die Brandbekämpfer selbst mit an.

„Das neue Gerätehaus soll den Ansprüchen der Feuerwehr gerecht werden“, erklärt Bürgermeister Lothar Koch. Das Gebäude neben der alten Schule wird um rund zehn Meter nach vorne verlängert und um drei Meter verbreitert. „Damit geht das Gebäude bis in den Hang.“ Der Bauhof habe daher laut Koch schon die Böschung entfernt. Zwischen dem Gerätehaus und der alten Schule entsteht ein überdachter Unterstand, vom bisherigen Gerätehaus wird nur wenig erhalten bleiben: Das Gebäude wird innen völlig neu aufgeteilt. Nach den Plänen entstehen eine Fahrzeughalle für zwei Fahrzeuge, eine Umkleide, eine Werkstatt und ein Lagerraum.

Den Bau wollen die Feuerwehrkameraden überwiegend in Eigenleistung stemmen. „Es werden nur die Bodenplatte und die Zimmerarbeiten vergeben“, sagt Bürgermeister Koch. „Der Rest wird dank des Engagements der Birkenbringhäuser umgesetzt. Ohne diesen Einsatz wäre der Neubau so nicht möglich.“ Für die Brandbekämpfer sei es von vorneherein eine Selbstverständlichkeit gewesen, ihre Muskelkraft einzubringen, um den Neubau zu bekommen. Insgesamt kostet das Projekt 115000 Euro, die Gemeinde bekommt Zuschüsse in Höhe von 70700 Euro.

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