Jennifer Cramer beim EM-Sieg gegen Schweden

Birkenbringhäuser zitterten mit ihrer Nationalspielerin

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Das goldene Tor: Nach dem 1:0 durch Dzsenifer Marozsan jubeln in Bilses Scheune in Birkenbringhausen alle mit. Jennifer Cramers Eltern Sandra und Manfred Cramer sind mittendrin.

Birkenbringhausen. Sandra Cramer, die Mutter der deutschen Fußball-Nationalspielerin Jennifer Cramer, war nach dem dramatischen Halbfinale am Mittwochabend gegen Schweden mit den Nerven fix und fertig.

„Wahnsinn. Ich war so aufgeregt. Ich konnte kaum noch sitzen. Aber jetzt bin ich erleichtert und gönne den Mädels den Erfolg.“

Deutschland siegte glücklich mit 1:0, die 20-jährige Jennifer Cramer gehört zur jungen Garde im deutschen Team, spielte gegen die Nordlichter links im deutschen Abwehrbollwerk und erledigte ihre Aufgabe gegen die schnellen Schwedinnen ausgezeichnet.

Über Whats-App hatte Jennifer Cramer ihrer Mutter kurz vor 18 Uhr noch „ihr gutes Gefühl“ für das Spiel mitgeteilt, um 18.45 Uhr verabschiedete sie sich dann mit „lieben Smilies“ und „Fahren gleich los“ zum Spiel.

Auch Vater Manfred Cramer und Opa Wilfried Goos waren nach dem Schlusspfiff „geschafft und glücklich“ – als hätten sie selbst mitgespielt. Zusammen mit vielen Birkenbringhäusern erlebten sie das Halbfinale beim Public Viewing in „Bilses Festscheune“ im Dorf mit. Bis zur letzten Sekunde des Spiels zitterten sie um „ihre Jenny“ und den Sieg der deutschen Mannschaft.

Jennifers Zwillingsschwester Laura, die mit einem 2:0 den optimistischsten Tipp abgegeben hatte, haderte nach dem Spiel mit der Chancenverwertung: „Die Leupolz hätte das Ding reinmachen müssen, dann wäre mein Tipp aufgegangen“.

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Von Willi Arnold

Quelle: HNA

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