Böhmischer Wind im Zelt

Blasorchester Michael Klostermann begeisterte in Löhlbach

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Michael Klostermann und Tochter Julia: Das Duett brachte beim Schützenfest in Löhlbach viel Schwung und Stimmung ins Festzelt – unter anderem mit dem Stück „Böhmischer Wind“.

Löhlbach. Das Blasorchester Michael Klostermann und seine Musikanten waren die Stars am Freitagabend beim Schützenfest in Löhlbach.

Das 30-köpfige Team mit seinen 23 Musikern, die allesamt hauptberuflich in verschiedenen Kulturorchestern in ganz Deutschland musizieren, begeisterte mit seinem Konzert aus böhmischer Blasmusik das Publikum.

Die schwungvolle Virtuosität, die den Musikern teils akrobatische Fähigkeiten an ihren Blasinstrumenten abverlangte, interessierte nicht nur Gäste der Region, sondern auch viele Auswärtige, die teils in Bussen angereist waren. Mit dem Marsch „Klostermanns Musikanten“ eröffnete das Ensemble seinen musikalischen Reigen. Danach ging die musikalische Reise in die Ära von Ernst Mosch mit dem Titel „Böhmischer Wind“. Dieses Stück sang Klostermann im Duett mit seiner Tochter Julia.

„So viel Schwung gibt’s nicht alle Tage“ war ein weiteres Stück, das die beiden sangen. Nach dem mit dem Publikum gemeinsam gesungenen Lied „Im Böhmerwald, da liegt mein Heimatland“ endete eine besinnliche Phase des Konzerts und es folgten schwungvolle instrumentale Kompositionen aus der Volksmusik.

Dazu gehörte beispielsweise das Stück „Fröhliche Tenoristen“ – und nicht „Fröhliche Terroristen“ wie Moderator Hubert Aschenbrücker scherzhaft erklärte. Der Conferencier begleitete das Publikum mit viel Humor durch das abendfüllende Programm.

Vor der Pause spielten die Musiker „Alte Kameraden“ und ein Potpourri aus bekannten Bergmannsliedern. Nach der Pause ging es dann weiter mit Klassikern der Böhmischen Blasmusik. Dazu gehörte der „Zwodauer“ aus der Heimat von Ernst Mosch. Mit „Leise Tränen“ stellte Michael Klostermann eine Eigenkomposition vor – einem Titel, bei dem sich trotz hochsommerlicher abendlicher Wärme im Zelt gefühlte zehntausend Arm- und Nackenhaare bei den Besuchern aufstellten.

Quelle: HNA

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