CDU-Generalsekretär Peter Tauber zu Gast beim Neujahrsempfang in Frankenberg

Bleibt alles anders

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CDU-Generalsekretär Dr. Peter Tauber sprach beim Neujahrsempfang der Frankenberger CDU.

Frankenberg - Es waren nicht nur bequeme Thesen, die der CDU-Generalsekretär Dr. Peter Tauber den Parteifreunden aus dem Frankenberger Land mit auf den Weg gab: Sie müssen sich verändern, sie müssen sich kümmern und sie müssen aufhören, in Schubladen zu denken, wenn sie wollen, dass die CDU - und auch die Bundesrepublik - stark bleibt.

Es ist nicht verwunderlich, dass die Kanzlerin ihn als Generalsekretär haben wollte: Dr. Peter Tauber ist ein rhetorisches Talent, er vertritt klare Standpunkte – und er begibt sich mit einer erstaunlichen Lockerheit auf die Gratwanderung zwischen Konservativität und Moderne. Beim Neujahrsempfang der Frankenberger CDU am Sonntagmittag in den Räumen von FingerHaus sprach er vor knapp 150 Gästen – Parteifreunden, Kommunalpolitikern, aber auch Vertretern anderer politischer Gruppen und weitere Gästen. Er ging auf zwei Themen ein: Zusammenhalt und Zugehörigkeit als Lösungsansätze und Zeichen für eine gelungene Integration in Deutschland, und die fortschreitende Digitalisierung. In beiden Punkten sieht er den Bedarf nach Veränderung – das allerdings sei immer schon die Stärke der CDU gewesen, betonte Tauber.

Die Anschläge in Paris, Pegida und junge Deutsche namens Nils, Dominik oder Christian, die sich dem „Islamischen Staat“ zuwenden – selten waren Debatten über sowie Schubladendenken und Ängste gegenüber muslimischen Menschen so präsent wie in diesen Tagen. Der Gelnhäuser unterstrich, dass Unterschiede gemacht werden müssten zwischen jenen, die nicht integrationswillig sind, und jenen, für die der Glaube nicht im Widerspruch zu deutschen Grundrechten steht. Tauber sprach sich dafür aus, eine Werteordnung zu formulieren – nur dann könnten Menschen, die neu in Deutschland sind, auch wissen, was von ihnen erwartet wird.

Seinen zweiten Schwerpunkt legte er auf „das verrückte Internet“. Er nahm jenen Parteimitgliedern, die erwarten, dass sich das „Problem Digitalisierung“ mit der Zeit von allein erledigt, die Hoffnung: „Das hat gerade erst angefangen.“

(von Andrea Pauly)

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in in der gedruckten Ausgabe von WLZ und FZ am Montag, 26. Januar.

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