Blitz schlägt in Einfamilienhaus ein

Röddenau. Bei einem schweren Gewitter über dem Edertal ist am Sonntagabend ein Blitz in ein Einfamilienhaus im Frankenberger Stadtteil Röddenau eingeschlagen.

Drei Feuerwehren mussten mit rund 35 Einsatzkräften zum Einsatzort in der Straße Am Mühlrain ausrücken: Röddenau und Rodenbach sowie die Frankenberger Wehr mit Drehleiter. Der Einschlag des Blitzes war von den Hausbewohnern gegen 17.45 Uhr bemerkt worden: Alle Elektrogeräte im Haus waren ausgefallen. Zudem stellten die Bewohner einen Brandgeruch fest - und alarmierten sofort die Einsatzkräfte.

Blitz schlägt in Frankenberger Einfamilienhaus ein

Vor Ort waren auch Polizei und Rettungssanitäter des Roten Kreuzes. Die Rot-Kreuz-Helfer mussten allerdings nicht eingreifen: verletzt wurde niemand. Unter Einsatzleitung von Frankenbergs Stadtbrandinspektor Martin Trost mussten die Feuerwehrleute im strömenden Regen Teile des Daches des Einfamilienhauses abdecken. Dabei stellten sie fest, dass der Blitz zwischen zwei Dachsparren eingeschlagen war und sich seinen Weg unter den Dachziegeln bis zum First gesucht hatte.

Die Dachisolierung des Hauses aus Dämmwolle war angekogelt. Gefährliche Brandnester in der Dachisolierung wurden von den Brandschützern allerdings nicht festgestellt. Gefahr für das Haus bestand am Abend nicht mehr.

Die Feuerwehren im Altkreis Frankenberg waren am Sonntagabend im Dauerstress: Erst mussten sie wegen des Blitzeinschlags nach Röddenau ausrücken, dann in die Grünwalderstraße in Bromskirchen. Dort war ein Blitz in ein Mehrfamilienhaus eingeschlagen. Im Einsatz waren die Wehren aus Bromskirchen und Somplar sowie die Frankenberger Wehr mit der Drehleiter. Ein großer Schaden entstand nicht: „Der Blitz war zu kalt“, kommentierte Stefan Stroß, der stellvertretende Frankenberger Stadtbrandinspektor.

Quelle: HNA

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