Orgel in der Liebfrauenkirche wird für 25.000 Euro überarbeitet

Blitzeinschlag mit Spätfolgen

Frankenberg - Ein Gewitter Ende der 1980er Jahre hat bis heute in jedem Gottesdienst und jedem Konzert in der Liebfrauenkirche Folgen: Damals schlug der Blitz ein und beschädigte einen Teil der Orgel. Bis heute wurde der Fehler nie behoben. Das soll sich noch in diesem Jahr ändern.

Die Orgel spielt im Gemeindeleben eine wichtige Rolle: Gottesdienste, Festtage wie Ostern oder Konfirmation, aber auch Konzerte wären ohne das große Instrument nicht dasselbe. Doch der Klang der Orgel in der Liebfrauenkirche liegt weit unter dem Potenzial, sagt Kantor Daniel Gárdonyi. Die Orgel ist ein wenig in die Jahre gekommen. Nicht nur, was die Optik und Technik angeht, sondern auch bezüglich des Klangs entspricht sie dem Zeitgeist von 1970.

Vor allem aber funktioniert sie nicht mehr einwandfrei. Deshalb sind in diesem Jahr Erneuerungsarbeiten an der Orgel geplant. Rund 25.000 Euro sind dafür vorgesehen. Davon stemmt der Förderverein „Musik an der Liebfrauenkirche“ allein 12.000 Euro aus Spenden. Weitere 3500 Euro kommen durch den Verkauf der nicht genutzten Chororgel hinzu. Die Kirchengemeinde trägt über das Freiwillige Kirchengeld 4000 Euro, den Rest übernimmt der Kirchenkreis.

Die Arbeiten sollen sofort nach dem Orgelzyklus-Konzert am 4. Oktober beginnen. Spätestens Mitte November soll die Orgel wieder bespielbar sein. Der Abschluss aller Reparaturen ist für Mitte 2016 vorgesehen.

(Von Andrea Pauly)

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