Auf Einladung von Sponsor Viessmann zu Gast: Wintersportler präsentieren sich als sympathische Typen

Blitzer, Schweißfleck und signierte Lenker

Shakehands unter Trainern: Biathlon-Chef Uwe Müßiggang (rechts) begrüßt Skisprung-Coach Werner Schuster. Anschließend plauderten die beiden mit Jochen Behle (Mitte).

Frankenberg - Ob Altmeister, frischgebackener WM-Medaillengewinner oder Talent von morgen: Mehr als zwei Dutzend Wintersportler waren am Montag in Frankenberg zu Gast . 200 Fans holten sich Autogramme ihrer Stars.

Alle Wintersportler wurden mit herzlichem Applaus empfangen, als sie sich am Rathaus vorbei beinahe unbemerkt den Weg an den Schaulustigen vorbei Richtung Hotel „Die Sonne Frankenberg“ bahnten. Und ebenso herzlich gaben sie sich den heimischen Wintersportfans gegenüber. Die fleißigsten Autogrammjäger im nahezu alle Altersklassen umfassenden Publikum bekamen auch außergewöhnliche Wünsche erfüllt – eine Unterschrift auf dem Fahrradlenker zum Beispiel. Und die Promis unterbrachen ihren Schreibmarathon immer wieder gerne für einen Schnappschuss mit den Fans. Auch wenn hier und da das Wiedererkennen schwerfiel – „ohne Helm und Anzug siehst du anders aus“, sagten viele Fans – fanden alle ihre Lieblinge und nutzten die Gelegenheit, um auch mit den weniger bekannten Athleten Bekanntschaft zu machen.

Klar: Am meisten gefragt waren die Schriftzüge der bekanntesten Vertreter der Sportarten – Andrea Henkel und Arnd Peiffer (Biathlon), Richard Freitag (Skispringen), Tatjana Hüfer und Felix Loch (Rodeln), Evi Sachenbacher-Stehle (Langlauf) und Erik Frenzel (Nordische Kombination). Und auch die, die nicht mehr aktiv dabei sind, hatten die Fans ebenso in Erinnerung: ob Sven Fischer, Axel Teichmann oder den „Hackl-Schorsch“. Alle nutzten die Zeit auch, um einmal disziplinübergreifend miteinander zu plaudern. So auch die Bundestrainer Uwe Müßiggang (Biathlon), Werner Schuster (Skispringen) und Christoph Langen (Bob).

Einer der fleißigsten Autogrammjäger war Skispringer Andreas Wank, der sich seine Kappe von Athleten, Ehemaligen und Trainern signieren ließ. Dabei war er nicht ganz sorgenfrei in Frankenberg angekommen: Zweimal wurde er geblitzt; erst auf der B3 und dann noch einmal auf der B252 in Niederwetter. „So schnell, dass der Führerschein weg ist, war ich nicht“, beschwichtigte er, schränkte aber gleich ein: „Hoffe ich.“

Skisprung-Teamkamerad Felix Schoft kann ihn notfalls fahren. Der hatte zwar auch nicht bemerkt, dass in Niederwetter Tempo 30 gilt. „Schneller als 50 war ich aber sicher nicht, als es geblitzt hat“, war er sich sicher. Auch die Rodler um Felix Loch hatten Probleme mit dem Straßenverkehr: Sie standen einige Zeit im Stau, kamen deshalb erst verspätet an. Die Autogrammkarten von Biathlet Daniel Böhm erregten indes besondere Aufmerksamkeit – weniger bei den Fans als vielmehr bei den Teamkollegen. Denen fiel auf dem Foto Böhms ein dunkler Fleck unter dem Arm auf. „Das muss ein Schatten sein“, betonte er sofort, herzhaft gelacht wurde dennoch.

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