1. WLZ
  2. Frankenberg

Bilanz Blitzermarathon: 178 sind in Waldeck-Frankenberg zu schnell gefahren

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Blitzermarathon Speedmarathon Twistesee Bundesstraße 450 B450 Polizeioberkommissar Karl-Wilhelm Löbel Bad Arolsen
Mit Messgerät positionierte sich Polizeioberkommissar Karl-Wilhelm Löbel während des Blitzermarathons an der Bundesstraße 450 am Twistesee. © Renner

Waldeck-Frankenberg – Viele Fahrzeuge wurden kontrolliert, nur wenige waren zu schnell: Das ist die Bilanz des Blitzermarathons am Mittwoch im Landkreis.

4310 Fahrzeuge sind laut Polizei an dem Tag durch die Kontrollstellen gefahren, 178 Fahrer seien zu schnell gewesen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Das sind 4,1 Prozent.

Insgesamt wurde an 23 Orten im Landkreis gemessen, 50 Polizisten und Mitarbeiter von Kommunen waren im Einsatz. Auch in Allendorf/Eder wurden Fahrer kontrolliert.  Hessenweit gab es 260 Messstellen.

Von 6 bis 22 Uhr wurde am Mittwoch an den vorher bekanntgegeben Stellen die Geschwindigkeit von Autos und Lkw gemessen. Das Ziel der groß angelegten Polizeiaktion in mehreren deutschen Bundesländern war, das Geschwindigkeitsniveau und die Toleranzgrenze für Tempo-Verstöße zu senken. Gemessen wurde in verkehrsberuhigten Bereichen, in Tempo-70- sowie in Tempo-100-Zonen.

In 161 Fällen habe es sich um Geschwindigkeitsverstöße im Verwarnungsgeldbereich gehandelt, sagte Polizeihauptkommissar Volker König, Leiter des Regionalen Verkehrsdienstes bei der Polizei in Waldeck-Frankenberg. 17 Fahrer müssen mit Bußgeldern sowie Punkten in Flensburg rechnen, einem Fahrer drohe ein Fahrverbot. 

Bei weiteren 16 Verkehrsteilnehmern stellten die Polizisten Ordnungswidrigkeiten wie Telefonieren während der Fahrt oder Gurtverstöße fest. Außerdem, so König, wurde gegen drei Fahrer ein Strafverfahren eingeleitet: in einem Fall wegen Fahrens ohne Führerschein, in zwei Fällen wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss.

Das Ergebnis der Kontrollen in Waldeck-Frankenberg bewertete Volker König insgesamt als Erfolg. Durch die umfangreiche Berichterstattung in allen Medien im Vorfeld sei das Unfallrisiko Geschwindigkeit in den Fokus der Verkehrsteilnehmer gerückt worden. „Die Beanstandungsquote war niedriger als an anderen Tagen, es ist also langsamer gefahren worden als sonst. Allein das ist ein Erfolg.“ 

Auch interessant

Kommentare