Blut aus Nabelschnur: Mit Spende Leben retten

Waldeck-Frankenberg. Mit der Abnahme von Blut aus Nabelschnur und Mutterkuchen will das Kreiskrankenhaus Frankenberg dazu beitragen, dass die enthaltenen Stammzellen im Kampf gegen Leukämie und andere Krebsarten eingesetzt werden können.

Mütter können auf eigenen Wunsch nach der Geburt Nabelschnurblut spenden, das dann der gemeinnützigen Deutschen Nabelschnurblutbank in Hannover zur Verfügung gestellt wird. „Das ist ein Lebensrohstoff, der sonst nicht verwendet würde“, erläutert Dr. Volker Aßmann, Chefarzt der im Landkreis größten Geburtshilfeabteilung.

Die wertvollen Stammzellen werden aus der durchtrennten Nabelschnur und der Plazenta gezogen und in einer speziellen Kühlbox von einer Fachfirma nach Hannover gebracht. Dort steht es dann bundesweit für kranke Menschen mit entsprechenden Blutmerkmalen zur Verfügung.

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Quelle: HNA

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