DRK-Kreisverband zeichnet langjährige Blutspender mit Verdienstnadeln aus

Ihr Blut rettet viele Leben

Schon seit vielen Jahren Blutspender: (von links) Horst Freund aus Burgwald spendete mehr als 125 Mal Blut, Heinz Koch aus Frankenau 100 Mal, Günter Fengler aus Haina 50 Mal, ebenso wie Michael Sprenger aus Frankenberg (liegend). Dafür wurden sie mit einer goldenen Verdienstnadeln, Armbanduhr und Zinnteller geehrt. Auf dem Bild fehlt Klaus Debus aus Rhadern, der bereits 100 Mal Blut gespendet hat. Foto: Ochse

Frankenberg. Mehr als 50 Liter Blut haben sie in ihrem Leben schon gespendet und damit vielen verletzten oder erkrankten Menschen das Leben gerettet. „Ich habe schon in den 60er-Jahren in einer Baracke nahe dem Frankenberger Bahnhof gespendet“, sagt Horst Freund aus Burgwald, der für seine 125. Blutspende neben einer Urkunde eine Armbanduhr mit Gravur erhielt. Vier bis sechs Mal im Jahr geht Horst Freund spenden. So lange er sich fit fühlt, will er damit weitermachen.

Ein halber Liter Blut läuft bei jedem Blutspenden durch den Schlauch in den Spendebeutel, Blut, das sich nach nur wenigen Tagen im Körper neu bildet. Vor und nach dem Blutspenden nehmen die Spender reichlich Flüssigkeit zu sich, nach zehn Minuten hat sich auch der Kreislauf sicher erholt. Spenden können alle gesunden Menschen zwischen dem 18. und dem 71. Lebensjahr, Frauen bis zu vier Mal, Männer bis zu sechs Mal im Jahr. Dabei werden neben der Bestimmung des Rhesusfaktors und der Blutgruppe auch Tests auf HIV sowie Hepatitis B und C durchgeführt, die am folgenden Tag in einem Institut des DRK erfolgen.

„Wir haben sehr viele Spender, die schon seit Jahrzehnten dabei sind“, bemerkt Anita Frank vom DRK-Kreisverband. Viele freiwillige Helfer vom DRK und der Blutspendedienst Hessen sind bei den regelmäßig am ersten Montag in der Ederberglandhalle stattfindenden Blutspendeterminen dabei, in der Zeit von 16 bis 19.30 Uhr stehen ausreichend Liegen zum Blutspenden bereit. Nach der ersten Blutspende wird ein Unfallhilfe- und Blutspenderpass erstellt, den die Spender künftig bei sich tragen.

Von Detlef Ochse

Quelle: HNA

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