Frankenberg: Damen bieten in Haus auf Untermarkt Liebesdienste an

Ein Bordell mitten in der Altstadt

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Frankenberg - „Die Vier“ ist auf dem Untermarkt ein geflügeltes Wort – denn im Haus mit dieser Nummer gehen Prostituierte ihrem Gewerbe nach. Wenige Meter weiter ist das Büro der Ederbergland Touristik. Unter Fremden-Verkehr wird dort allerdings etwas anderes verstanden.

„Die gute Stube Frankenbergs“: So wird die Altstadt mit Ober- und Untermarkt gerne bezeichnet. Touristen sollen dort das malerische Fachwerkidyll erkunden. Doch inmitten des historischen Gebäude­ensembles auf dem Untermarkt gibt es etwas, an dem sich einige Frankenberger schon seit längerer Zeit stören: Im Haus Nummer vier gehen wechselnde Prostituierte ihrem Gewerbe nach.

Schon seit gut zwei Jahren gebe es das Bordell, heißt es in der Nachbarschaft. Von außen ist zwar nicht erkennbar, was sich hinter den historischen Fachwerkwänden abspielt – aber die Anwohner wissen Bescheid. „Wenn jetzt dort rote Herzchen blinken würden, dann wäre die Empörung bestimmt groß“, berichtet ein Anwohner. Aber so halte sich die Aufregung um das Etablissement bislang in Grenzen – „weil es Außenstehende ja gar nicht mitbekommen“ Andere Nachbarn sehen das Bordell weitaus kritischer. „So etwas gehört hier nicht hin“, heißt es da. In Friedrichshausen an der Hauptstraße sei so etwas in Ordnung, aber doch nicht inmitten der Frankenberger Altstadt, im Schatten des Kirchturms.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Mittwoch, 22. Februar

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