Brandschutzerziehung: Geplanter Rückzug beschäftigt Parlament

Rosenthal. Der geplante Rückzug des Teams für die Brandschutzerziehung im Kindergarten (HNA berichtete) hat im Rosenthaler Parlament für Diskussionen gesorgt.

Zur Erinnerung: In der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Rosenthal hatte Bambini-Gruppenleiterin Bianca Bubenheim angekündigt, nach 20 Jahren kein Team mehr bereitzustellen, das sich um die Brandschutzerziehung in der Kita kümmert.

Als Grund nannte sie, dass die Freiwilligen Urlaub für die Brandschutzerziehung nehmen müssten, es aber keine Freistellung durch den Arbeitgeber gebe.

Bubenheim hatte zudem kritisiert, dass, wenn Kleinigkeiten für die Brandschutzerziehung benötigt würden, diese aus dem städtischen Feuerwehr-Budget bezahlt würden.

Die Stadt sollte ihrer Meinung nach die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehr aber zusätzlich unterstützen und das Geld nicht aus dem städtischen Feuerwehr-Topf nehmen.

Stadtverordneter Dirk Golde (CDU) wollte nun im Parlament wissen, ob die Stadt eine Lösung des Problems anstrebe.

Bürgermeister Hans Waßmuth (CDU) sagte, dass „das Geld nicht vom Himmel fällt“ und anfallende Kosten im Haushalt entsprechend an der richtigen Stelle verbucht worden seien. „Vor zwei Jahren war man seitens der Feuerwehr mit dem Wunsch an den Magistrat herangetreten, dass die Kosten für die bei der Brandschutzerziehung benötigten Dinge erstattet werden sollten“, sagte der Rathaus-Chef.

„Diese Forderung haben wir auch umgesetzt, und zwar mit Geld aus dem Feuerwehr-Budget. Dieses Budget beinhaltet schließlich auch Jugendförderung und viele Sachdienstleistungen.“

Von Philipp Daum

Was der Bürgermeister und die Stadtverordnete Eva Golde sonst noch zum Streit um die Finanzierung der Brandschutzerziehung gesagt haben, lesen Sie in der gedruckten Mittwochsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine

Quelle: HNA

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