Akteneinsichtsausschuss zu Bauprojekt Landhotel Bärenmühle beginnt

Bremmer: „Wir wollen Transparenz“

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- Frankenau (jos). Vier prall gefüllte Ordner wollen die Mitglieder des parlamentarischen Ausschusses in den nächsten Wochen unter die Lupe nehmen. Bei der ersten Sitzung am Mittwoch im Stadthaus galt es zunächst, sich mit den Regularien vertraut zu machen.

Rückblick: Als die Frankenauer Kommunalpolitiker vor wenigen Jahren das Gemeinschaftsprojekt von Stadt und Landhotel Bärenmühle auf den Weg bringen, herrscht noch Einigkeit. Mit dem Bau einer Umfahrung der Bärenmühle soll der sanfte Tourismus im idyllischen Lengeltal unterstützt werden.

Hintergrund: Bis dato führt ein halb öffentlicher Weg direkt über den Hof des zum Landhotel ausgebauten Anwesens. Eine Umfahrung soll den Weg um die Bärenmühle herum leiten. Für diesen Wegebau erklärt sich die Hotelbetreiberin bereit, ein Privatgrundstück an die Stadt zu übertragen und die Hälfte der Baukosten nach Abzug der Förderung durch das Land zu übernehmen. Diese Vereinbarung wird vertraglich fixiert, damals unterzeichnet für die Stadt noch der heutige Landrat und frühere Frankenauer Bürgermeister Reinhard Kubat. Im August 2010 wird der Weg fertiggestellt – doch der zwischen Stadt und Hotel vertraglich geregelte Grundstückstausch ist auch fast anderthalb Jahre nach der Fertigstellung noch nicht vollzogen worden. Auch die Kosten des Bauprojekts sind bislang nicht vollständig abgerechnet worden.

Für die Hotelbetreiberin ist diese Situation ebenso unbefriedigend wie für die Stadt Frankenau. Eine Lösung scheint indes nicht in Sicht. Mit dem Konflikt zwischen den Vertragspartnern aus der Bärenmühle und dem Frankenauer Stadthaus beschäftigen sich seit Monaten verschiedene Anwälte. Inhaltlich geht es dabei einerseits um die Interpretation eines jahrhundertealten Wegerechts, andererseits aber auch um Vermessungen des neuen Weges und eine exakte Kostenaufstellung, welche Hotelbetreiberin Christiane Kohl fordert.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Freitag, 13. Januar

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