Beschluss der Gemeindevertretung

Bromskirchen erhöht Hundesteuer um 18 Euro

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Leidiges Thema: Hundetoiletten oder Spender für Kotbeutel gibt es in Bromskirchen vorerst nicht. Mit dem Bescheid für die erhöhte Hundesteuer sollen die Hundebesitzer aber Tüten bekommen, um den Kot im Gemeindegebiet gleich zu beseitigen. Foto:  dpa

Bromskirchen. Hundebesitzer in Bromskirchen müssen ab Juli eine höhere Steuer für ihre Tiere bezahlen. Die Gemeindevertretung hat am Donnerstagabend eine Erhöhung um 18 Euro pro Hund und Jahr beschlossen.

Die neuen Steuersätze sind damit: 1. Hund: 48 Euro (statt bisher 30 Euro); 2. Hund: 72 Euro (54); 3. und jeder weitere Hund: 96 Euro (78). Das Parlament folgte damit dem Vorschlag des Haupt- und Finanzausschusses. Der Gemeindevorstand hatte noch höhere Steuern vorgeschlagen, von 60, 120 und 180 Euro.

Hintergrund für die Erhöhung: Die Gemeinde hat über die Hundesteuer im vergangenen Jahr rund 6000 Euro eingenommen, allerdings musste sie 7000 Euro an den Tierschutzverein Frankenberg zahlen: als Mitgliedsbeitrag (1300 Euro) und für die Betreuung von Fund- und Abgabetieren (5700 Euro). Macht ein Minus für die Gemeinde von 1000 Euro.

Die Erhöhung der Hundesteuer bedeutet bei gleichbleibender Hundezahl eine Mehreinnahme von 3400 Euro. „Es geht aber nicht darum, Gewinne einzufahren“, betonte Willi Reder, Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses.

Von Jörg Paulus

In der Sitzung wurde auch über das Aufstellen von Hundetoiletten diskutiert. Wie die Entscheidung darüber gefallen ist, lesen Sie in der gedruckten Samstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

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