Bromskirchen: Grundsteuer steigt, neue Abwassergebühr kommt

Bromskirchen. Einstimmig haben die Bromskircher Gemeindevertreter den Haushaltsplan für 2013 beschlossen. Darin ist ein Fehlbedarf im Ergebnis-Haushalt von 600 000 Euro eingeplant. Die Neuverschuldung liegt bei 360 000 Euro.

Um die Einnahmen zu erhöhen, beschlossen die Gemeindevertreter in der Sitzung außerdem, den Hebesatz für die Grundsteuer B zu erhöhen; er legt fest, wie viel Grundstückseigentümer an die Gemeinde bezahlen müssen.

Der Hebesatz steigt von 290 auf 300 Prozent. Damit dies noch für das neue Jahr gelten kann, musste das Parlament eine eigene Hebesatz-Satzung beschließen - erstmals in der Geschichte der Gemeinde, wie Bürgermeister Karl-Friedrich Frese erläuterte. Denn anders als Gebühren und Beiträge können die Hebesätze nicht rückwirkend in Kraft gesetzt werden.

Einen rückwirkenden Beschluss wollen die Gemeindevertreter im ersten Halbjahr 2013 zur Einführung der gesplitteten Abwassergebühr fassen, die dann ab dem 1. Januar gelten wird. „Wir hätten das heute fertig haben können, dann hätten wir aber keine Zeit für die Beratung gehabt“, sagte Bürgermeister Frese. „Und wir wollen gemeinsam mit den Partner-Kommunen beginnen.“ Bromskirchen hatte die Einführung der neuen Gebührenberechnung zusammen mit Hatzfeld, Battenberg, Allendorf und Burgwald vorbereitet (wir berichteten). (jpa)

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Quelle: HNA

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