Das Backhausfest in Holzhausen wurde gefeiert – Ehrung für verdiente Einwohner

Von Brot und Gemeinsinn

Wurden von Ortsvorsteher Oliver Zissel (links) für ihr vielfältiges Engagement zum Wohle der dörflichen Gemeinschaft geehrt: (von links) Kerstin Fuchs, Gerda Weber, Ingrid Imhoff, Hanna Bäumner, Gretel Schäfer, Elisabeth Emde, Marga Zissel, Fritz Mankel, Rolf Schäfer, Silvia Mankel. Fotos: Kiesant

Holzhausen. 122 Laibe Brot sind beim Backhausfest in Holzhausen gebacken worden. Das Team um Silvia und Fritz Mankel, unterstützt von „Einschießer“ Werner Blank, hatte alle Hände voll zu tun. Der Teig war in althergebrachter Weise mit Sauerteig selbst angesetzt worden.

Das Backhausfest in Holzhausen wird seit 1984 einmal im Jahr gefeiert. Nach Abschluss der Dorferneuerungsmaßnahmen und Instandsetzung des Backhauses entstand die Idee, an diesem traditionellen dörflichen Treffpunkt jährlich ein Fest zu feiern.

Lob für Einsatz

Ausrichter waren in diesem Jahr der TSV 1910 Holzhausen, die Burschenschaft 1988 Holzhausen und die Freiwillige Feuerwehr. In seiner Festansprache lobte Ortsvorsteher Oliver Zissel das breitgefächerte Engagement von Vereinen, Organisationen und Einzelpersonen für Holzhäuser Belange und das Dorfleben, von der Blumenpflege im öffentlichen Raum bis zum Arbeitseinsatz beim Bau des neuen Feuerwehrhauses. Holzhäuserinnen und ein Holzhäuser wurden von ihm für ihren ehrenamtlichen Einsatz geehrt (siehe Foto oben).

Stets verbunden mit dem Backhausfest ist die Verleihung des Backhausordens an Mitmenschen, die sich in besonderer Weise um das Gemeinwohl Holzhausens verdient gemacht haben. Dieses Jahr wurde Werner Blank diese Ehre zuteil. Laut Text der Urkunde für jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit als Kassierer beim Männergesangverein, als Stadtverordneter der Stadt Hatzfeld, als stellvertretender Ortsvorsteher und Ortsvorsteher von Holzhausen und seine Verdienste bei der Neugestaltung des Friedhofs. Ortsvorsteher Oliver Zissel vergaß auch nicht, sich bei Blanks Ehefrau Ingwelde zu bedanken, die ihrem Mann immer wieder den Rücken von Alltagsdingen freigehalten habe und ihm so die Möglichkeit und notwendigen Freiraum für seinen Einsatz gegeben habe.

Gerührt bei der Übergabe

Sichtlich gerührt nahm Werner Blank den Orden entgegen. Es habe ihm immer besonderen Spaß gemacht, etwas zu bewirken, was auch sichtbar sei. So sei die würdige Gestaltung des Friedhofs sein besonderes Anliegen gewesen.

Zu den Gratulanten gehörte auch der Landtagsabgeordnete Reinhard Kahl, der die Wichtigkeit des Gemeinschaftssinnes betonte und konstatierte: „Das Wir-Gefühl in Holzhausen stimmt!“

Bürgermeister Uwe Ermisch gratulierte dem langjährigen Weggefährten in der Kommunalpolitik und dankte ihm für seine Arbeit mit den Worten, Werner Blank habe den Orden im engeren Sinne des Wortes „verdient“, sagte Ermisch.

Von Manfred Kiesant

Quelle: HNA

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