Junge Union: Christoph Müller neuer Vorsitzender – Thomas Müller verabschiedet

Der Bruder als Nachfolger

Amtswechsel: Während einer Mitgliederversammlung wurde Christoph Müller (6. von rechts) zum neuen Vorsitzenden der Jungen Union Frankenberg gewählt. Sein Bruder Thomas Müller (4. von rechts) wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Foto:  nh

Frankenberg. Der Frankenberger Christoph Müller ist neuer Vorsitzender der Jungen Union Frankenberg. Während einer Mitgliederversammlung wurde der 22-Jährige zum Nachfolger seines Bruder Thomas Müller gewählt, der von 2001 bis 2004 sowie von 2007 an der Spitze des Frankenberger Jugendverbandes stand.

Für seine langjährigen Verdienste wurde Thomas Müller, der seit Beginn der neuen Legislaturperiode dem Frankenberger Stadtparlament angehört, vom Stadtverband der Jungen Union Frankenberg zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Diese Auszeichnung wurde bisher nur dem Anfang des Jahres verstorbenen früheren JU-Vorsitzenden Christoph Hirschhäuser zuteil.

Zudem wurde Thomas Müller mit der Ehrennadel der Jungen Union Deutschlands ausgezeichnet.

An der Verabschiedung von Thomas Müller nahmen neben dem Bundestagsabgeordneten Bernd Siebert auch Bürgermeister Christian Engelhardt und CDU-Vorsitzender Rainer Hesse teil, zudem Stefan Klenner vom Landesverband der Jungen Union und Fritz Schäfer vom CDU-Kreisverband.

Seit 2003 dabei

Christoph Müller, der neue Vorsitzende der Jungen Union in Frankenberg, gehört dem Stadtverband seit 2003 an. Seit 2008 gehörte er dem Vorstand bereits als stellvertretender Vorsitzender an. Der frühere Schüler der Frankenberger Edertalschule ist derzeit noch Soldat im Militärmusikdienst der Bundeswehr, im Herbst wird er in der Region ein duales Studium beginnen.

In seiner Antrittsrede strich Christoph Müller die gute Entwicklung der Jugendorganisation, insbesondere in den vergangenen zwei Jahren, heraus. Die Mitgliederzahl liege konstant bei über 60 JUlern, mehr als 20 davon seien aktiv im Stadtverband tätig.

Ein großer Vorteil für den politischen Nachwuchs der CDU sei es, dass mit Thomas Müller und Nico Pohl gleich zwei JUler in die Stadtverordnetenversammlung gewählt worden seien. So könne die Junge Union in Frankenberg auch parlamentarisches Gehör erhalten.

Den Wechsel an der Spitze der Jungen Union Frankenberg hatte Thomas Müller bereits vor einem Jahr angekündigt. Als größten Erfolg bewertete er das Ergebnis der jüngsten Kommunalwahl: Gleich zwei JU-Mitglieder wurden in die Stadtverordnetenversammlung gewählt.

Überhaupt sei die kommunale Ebene das wesentliche Betätigungsfeld der Jungen Union, merkte Thomas Müller an: „Vor Ort sind die Themen greifbar, die Auswirkungen spürbar, die Menschen ansprechbar.“

Viel Herzblut eingebracht

„Thomas Müller hat sich mit viel Herzblut für unsere Sache eingebracht“, sagte der Bundestagsabgeordnete Siebert bei der Verabschiedung. Der scheidende Vorsitzende habe immer einen unverwechselbaren politischen Stil gepflegt. (mjx)

Quelle: HNA

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