Bürgermeister vor Gericht: Er soll einen Parlamentarier beleidigt haben

Frankenberger Land. Weil er einen Parlamentarier seiner Kommune beleidigt haben soll, musste sich ein Bürgermeister aus dem Frankenberger Land vor dem Marburger Landgericht verantworten.

In dem Zivilprozess verlangt der angeblich Beleidigte von dem Angeklagten ein Schmerzensgeld von mindestens 3000 Euro und eine Unterlassung dieser Aussagen. Ein Urteil ist gestern noch nicht gefallen.

Wie Gerichtssprecher Dr. Christoph Ullrich auf HNA-Nachfrage erklärte, soll der Bürgermeister die angeblichen Beleidigungen im Dezember 2007 in einer öffentlichen Gaststätte seines Wohnortes gesagt haben.

Die Aussagen gegen den Parlamentarier seien dabei unter die Gürtellinie gegangen. Der Bürgermeister habe dabei unter Alkoholeinfluss gestanden, heißt es in der Anklage. Der Parlamentarier, der demnach beleidigt worden sei, war an dem Abend nicht anwesend, er habe von anderen davon erfahren.

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Quelle: HNA

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