Bürgermeister Heß: Tegut ist weiter interessiert an Standort Frankenberg

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Kundgebung: Ende Juni machten die Frankenberger deutlich, dass sie den Tegut-Markt behalten wollen. In der Bildmitte: Bürgermeister Rüdiger Heß (mit Anzug).

Frankenberg. „Tegut ist weiter am Standort Frankenberg interessiert.“ Das teilte Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß am Donnerstagabend während der Stadtverordnetenversammlung im Dorfgemeinschaftshaus in Willersdorf mit.

Dabei bezog sich Heß auf ein persönliches Gespräch am Donnerstag mit Tegut-Geschäftsführer Alexander Wilhelm (Fulda).

Bei Tegut sei vor allem die Reaktion der Frankenberger Kunden positiv aufgenommen worden, berichtete Heß. So etwas habe man in der Firmenzentrale noch nie erlebt, zitierte Heß den Geschäftsführer.

Ende Juni hatten rund 70 Menschen vor dem Markt in der Auestraße klar gemacht, was sie von den Plänen der Geschäftsführung in Fulda halten, den Standort Frankenberg aufzugeben: „Tegut muss bleiben“ und „Unsere Stadt braucht Tegut“ stand auf den Plakaten (HNA berichtete). An einer Unterschriftenaktion beteiligten sich mehr als 1000 Menschen.

Wie der Bürgermeister weiter mitteilte, habe der dem Tegut-Geschäftsführer deutlich gemacht, dass das Unternehmen in Frankenberg einen Markt mit einer Verkaufsfläche von 1500 bis 1700 Quadratmetern Verkaufsfläche durchaus realisieren könne. Eine Beschränkung auf 800 Quadratmeter, von der Tegut bislang ausgegangen war, gelte in diesem Fall nicht. „Nach derzeitigem Stand sehe ich in einem Tegut-Markt mit rund 1700 Quadratmetern keine Schwierigkeiten“, sagte Heß.

Bei dem Gespräch habe er Wilhelm auch die Frankenberger Liste erklärt. „Sie ist kein Hindernis.“ Für Tegut würden in Frankenberg dieselben Auflagen gelten wie in jeder anderen Stadt in Deutschland.

Den Tegut-Markt gibt es nun schon seit 33 Jahren in Frankenberg: „Da wäre es schade, wenn wir diesen Traditionsmarkt verlieren würden“, merkte Heß an. (mjx)

Quelle: HNA

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