Bürgermeister Horsel traf Entscheidung zusammen mit der Familie

Battenberg. Unterschiedliche Reaktionen hat die Ankündigung von Bürgermeister Heinfried Horsel ausgelöst, nach dem Ende seiner dritten Amtszeit im Juli 2014 nicht mehr für das Bürgermeisteramt in Battenberg zu kandidieren (HNA berichtete).

Er habe seine Entscheidung zusammen mit seiner Familie getroffen, sagte Horsel in einer persönlichen Erklärung. Er habe keine konkreten Pläne oder Angebote, fügte Horsel hinzu und versprach, sich für den Rest seiner 18-jährigen Amtszeit „voll auf meine Arbeit und meine Dienstgeschäfte zu konzentrieren“.

„Nachvollziehbar“ nannte der Vorsitzende der Bürgerliste Laisa, Frohnhausen, Berghofen, Robert Paulus, diese Entscheidung. „Wir hätten uns gefreut, wenn er weitergemacht hätte. Denn bei ihm weiß man, wo man dran ist.“

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Heinfried Horsel habe 18 Jahre gut gearbeitet. Wenn er aus persönlichen Gründen nun nicht mehr antreten wolle, „dann muss man das so akzeptieren“, sagte Siegfried Franke (FDP).

„Wir hatten schon so etwas geahnt“, sagte Günter Wack (Bürgerliste Battenberg). Er könne nachvollziehen, dass Horsel „auch mal was Neues machen will“. Persönlich sei er mit Horsel „sehr gut ausgekommen“. Der Bürgermeister habe in Battenberg viel bewegt und das Geld zusammengehalten. „Für die Schulden, die er übernommen hat, konnte er ja nichts.“ Ob sich die Bürgerlisten auf einen gemeinsamen Kandidaten verständigen könnten – darüber wollte Wack nicht spekulieren. „Wir wollen das erstmal sacken lassen“, erklärte Günter Wack. (off)

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Quelle: HNA

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