Bürgermeisterwahl in Battenberg: Bürgerlisten stellen keinen Kandidaten

Günter Wack

Battenberg. Die drei Bürgerlisten aus Battenberg, Dodenau und Laisa/Frohnhausen/Berghofen werden keinen eigenen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Battenberg am 25. Mai stellen.

Das erklärten die Fraktionsvorsitzenden am Samstag auf HNA-Nachfrage. Sie hätten zwar mit vier auswärtigen Kandidaten gesprochen, am Ende gab es zwischen den drei Bürgerlisten aber keine Einigkeit darüber, einen von ihnen zu nominieren.

Auch CDU-Stadtrat Christian Klein, der von CDU, SPD und FDP für die Bürgermeisterwahl nominiert wurde, hatte sich den Bürgerlisten persönlich vorgestellt.

Dass sich die drei Bürgerlisten nicht auf einen gemeinsamen Kandidaten einigen konnten, bedauere die Bürgerliste Battenberg sehr, teilte Fraktionsvorsitzender Günter Wack am Samstag in einer Presserklärung mit. Denn ohne Unterstützung aus den Stadtteilen sehen sich die Battenberger nicht in der Lage, einen Kandidaten ins Rennen zu schicken. Für den Bürger, findet Wack, sei dies schade, weil „eine echte Wahl nun wohl nicht stattfinden“ werde.

Bisher haben sich drei Bewerber öffentlich zu einer Kandidatur um die Nachfolge von Bürgermeister Heinfried Horsel bekannt: Neben Christian Klein sind dies die beiden parteilosen Reiner Arnold aus Berghofen und Torsten Knoll aus Bad Arolsen.

Auch die Bürgerliste Laisa/Frohnhausen/Berghofen werde sich neutral im Wahlkampf verhalten, teilte Fraktionsvorsitzender Robert Paulus auf HNA-Nachfrage mit.

Die Dodenauer Bürgerliste habe sich nach den Vorstellungsgesprächen der vier auswärtigen Bewerber auf einen Kandidaten geeinigt, berichtete ihr Fraktionsvorsitzender Wolfgang Stein. „Auf die Frage, ob dieser Kandidat besser ist als die Alternative der CDU, SPD und FDP, gab es unterschiedliche Meinungen, die aber zu dem Beschluss führten, den Kandidaten vorzuschlagen, um dem Bürger eine gute Wahlalternative bieten zu können“, erläuterte Stein. „Dies sollte aber nur in Zusammenarbeit mit allen Bürgerlisten erfolgen, damit eine gute Unterstützung gewährleistet ist.“ Doch darauf konnten sich die drei Bürgerlisten letztlich nicht einigen. (red)

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Quelle: HNA

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