Bürgertreff betreut ältere Langzeitarbeitslose

+
Haben gut Lachen, weil sie wieder viel zu tun haben: Heidi Rauchmann-Chaborski (links) und Gudrun Althaus arbeiten im Rahmen der Perspektive 50plus im Frankenberger Bürgertreff.

Frankenberg. Gudrun Althaus und Heidi Rauchmann-Chaborski gehören nicht zu den Menschen, die sich in ihr Schicksal ergeben. Die Frauen, die beide über 50 Jahre alt sind und auf dem Arbeitsmarkt als schwer vermittelbar gelten, nehmen ihre Zukunft selbst in die Hand.

Sie sind zwei der insgesamt zwölf Teilnehmer, die im Rahmen des Bundesprogramms „Perspektive 50plus“ in Frankenberger Bürgertreff „Zeitraum“ mitarbeiten. Seit etwas mehr als eineinhalb Jahren gibt es das Projekt, und die Verantwortlichen freuen sich beim Ortstermin Anfang dieser Woche darüber, auch Bürgermeister Rüdiger Heß einmal zeigen zu können, was sich in den vergangenen Monaten so alles getan hat.

Vor allem Rauchmann-Chaborski hat viel zu erzählen. Sie spricht davon, wie sie damals eher zufällig auf den Bürgertreff in der Steingasse aufmerksam geworden ist. Sie war beschäftigungslos und erkannte sehr schnell, dass der Treff in der Öffentlichkeit noch gar nicht so stark wahrgenommen wird. Also entwickelte sie Werbeflyer oder Plakate und kontaktierte die heimischen Medien. „Ich bin in erster Linie dafür verantwortlich, dass die Einrichtung und die Arbeit bekannter wird“, sagt Rauchmann-Chaborski.

Erste Erfolge sind bereits erkennbar. Seit Beginn des Projektes haben neun Bewerber, wie Klaus-Jürgen Klann, Teamleiter im Jobcenter Frankenberg, die Teilnehmer nennt, die Maßnahme erfolgreich abgeschlossen. „Die meisten von ihnen sind in ein geregeltes Beschäftigungsverhältnis gekommen“, sagt er. Elf Bewerber sind derzeit noch dabei.

Von Philipp Daum

Mehr lesen Sie in der gedruckten Mittwochsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare