Burgwaldschule: Abgängern soll Übergang ins Berufsleben erleichtert werden

Ein Büro für die Schüler

Recherche für die Berufswahl: Katharina Yusupov und Efrem Melkamel waren zwei der ersten Nutzer des neuen Berufswahlbüros in der Frankenberger Burgwaldschule. Foto:  Battefeld

Frankenberg. Ziel ist die Verbesserung der Ausbildungsreife und Hilfe bei der Berufsorientierung Jugendlicher: An der Burgwaldschule in Frankenberg wurde am Donnerstag ein von der Industrie- und Handelskammer Kassel gefördertes Berufswahlbüro offiziell seiner Bestimmung übergeben. Es soll eine zentrale Plattform bieten für das Zusammenwirken von Schülern, Lehrern, Berufsberatern und Vertretern der Wirtschaft, um den jährlich rund 150 Schulabgängern der Burgwaldschule den Übergang ins Berufsleben zu erleichtern (Hintergrund).

Neben Informationsveranstaltungen zu verschiedenen Berufsfeldern, die von Praktikerteams der IHK, des Handwerks und freier Berufsstände angeboten werden, können die Schüler auch Einzelberatungen durch Mitarbeiter der Agentur für Arbeit und eine Kontaktbörse zur Berufs- und Studienorientierung in Anspruch nehmen. Zudem gibt es regelmäßige öffentliche Sprechstunden.

Jeden ersten Montag im Monat veranstaltet die Agentur für Arbeit im neu eingerichteten Büro außerdem eine Bewerbungswerkstatt, in der alle Fragen rund um das Thema Bewerbung behandelt werden. Das Berufswahlbüro steht darüber hinaus mit vier PC-Arbeitsplätzen auch offen zum Selbststudium oder eigener Recherche. Ein „schwarzes Brett“ mit Hinweisen auf aktuelle Veranstaltungen regionaler Ausbildungsbetriebe und Behörden rundet das Angebot ab.

Chance für alle

„Das Büro ist eine großartige Chance für alle Beteiligten“, sagte der Konrektor der Burgwaldschule, Mario Ullrich. „Wir sind bestrebt, das Büro jeden Tag zu nutzen“, kündigte er an.

Rektor Helmut Klein dankte der IHK und dem Regionalausschuss Waldeck-Frankenberg für die gute Zusammenarbeit, die immer „auf Augenhöhe“ gewesen sei. Auch mit den Akteuren vor Ort habe es eine „klasse Teamarbeit“ gegeben. Besonderen Dank sprach er Birgit Huft vom Berufsförderungswerk für Handwerk und Industrie aus. Sie hatte im Auftrag der IHK den Aufbau des Berufswahlbüros begleitet.

Von Susanna Battefeld

Quelle: HNA

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