50 Züchter trafen sich zur Besichtigung der Limousin-Rinder von Dirk Wickert in Löhlbach

Ein Bulle ohne Hörner ist das Ziel

Interesse an Limousin-Rindern: Dirk Wickert aus Löhlbach stellte Züchterkollegen seine Limousin-Kuh Unke und den neuen Zuchtbullen Ulan P vor. Foto: Faust

Löhlbach. Mehr als 50 Züchter der Rinderart Limousin trafen sich auf Einladung von Dirk Wickert zur Hofbesichtigung in der Löhlbacher Bachgasse.

Der biologisch wirtschaftende Betriebsleiter betreibt seit sieben Jahren die Zucht der ursprünglich aus Frankreich stammenden Rinderrasse, die sich durch Robustheit, rasche Gewichtszunahme, hohe Fleischqualität sowie einen gutmütigen Charakter auszeichnen. Unterstützt wird Wickert durch seine Eltern, die in dem Nebenerwerbsbetrieb helfen.

Im Mittelpunkt stand der fachliche Austausch unter den Züchtern. Dazu bot der Gastgeber bei der Begutachtung von insgesamt drei Zuchtgruppen, die in der Löhlbacher Gemarkung grasten, reichlich Gelegenheit.

Der Zuchtleiter hat sich zum Ziel gesetzt, typvolle Tiere mit guter Bemuskelung und genetischer Hornlosigkeit zu halten, um selbst Zuchttiere zu erzeugen, die das Interesse anderer Züchter wecken. Dazu hat Dirk Wickert den hornlosen Siegerbulle der Agrar Leipzig bei einer Auktion in Dresden ersteigert, der seine guten Eigenschaften spätestens an die Kalbsaison 2013 weitergeben soll.

Nach einer Stärkung bei Gegrillten auf dem Hof Wickert endete das Treffen mit einem Fachvortrag von Jost Grünhaupt, der über neue Erkenntnisse zur genetischen Hornlosigkeit referierte. (fg)

Quelle: HNA

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