Frankenberg

Bundespolitiker sagen weitere Hilfe zu

- Frankenberg (jos). Bei ihrem ersten gemeinsamen Termin informierten sich die Bundestagsabgeordneten Bernd Siebert (CDU) und Edgar Franke (SPD) über die Sanierung der Liebfrauenkirche.

Es war das Anliegen der Kirchengemeinde und der Dekanin, den beiden Bundespolitikern vor Ort zu zeigen, wofür die Finanzspritze aus Berlin in Frankenberg eingesetzt wird. Mit bislang 100 000 Euro unterstützt der Bund die Sanierung des Frankenberger Gotteshauses. Dafür, dass das Geld fließt, hatten sich die heimischen Abgeordneten in der Bundeshauptstadt eingesetzt. Für den ersten Bauabschnitt sind insgesamt Kosten von rund 400 000 Euro veranschlagt. Den größten Teil übernimmt mit 250 000 Euro die Landeskirche, weitere 50 000 Euro zahlt das Land. Bislang seien rund 175 000 Euro „verbaut“ worden, erklärte Pfarrer Christoph Holland-Letz, der die Politiker gemeinsam mit Bauplaner Johann Heinrich Berghöfer, Dekanin Petra Hegmann, Denkmalpfleger Bernhard Buchstab und Kirchenvorsteher Wilfried Sagel über den Stand der Sanierungsarbeiten informierte. An zwei Achsen sei die Sanierung der Sandsteinfassade bereits abgeschlossen: Schalen wurden verfestigt, Risse geschlossen und Steine ausgetauscht. Derzeit sind die Fachleute dabei, die Fassade der Marienkapelle auszubessern. Dabei gehe es nicht um die Rekonstruktion von bereits verschlissenen Verzierungen, sondern um den Erhalt der noch bestehenden Elemente, betonte Berghöfer auf Nachfrage. Im nächsten Jahr soll der erste Bauabschnitt abgeschlossen werden. Für die zwar bereits geplante zweite Phase fehlt dann allerdings bislang noch das Geld. Weitere rund 250 000 Euro werden laut Holland-Letz benötigt, um zumindest die dringlichsten Arbeiten auszuführen. Demnächst soll ein Förderverein gegründet werden, der Spenden sammeln soll.„Wir werden uns gemeinsam in Berlin für eine weitere Förderung durch den Bund stark machen“, versprach Siebert und Franke nickte zustimmend: „Da ziehen wir beide an einem Strang.“ Scherzhaft nannten die beiden aus Gudensberg stammenden Politiker ihr erstes Zusammentreffen als Bundestagsabgeordnete einen „Termin mit ökumenischem Charakter“.

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