Die Bands „Blackmag“ und „Candy from the Stranger“ sorgten für eine Premiere

Die Burgberghalle rockte

Bärtige Band: Die Musiker von „Candy from a Stranger“ erinnerten beim Konzert in Battenberg nicht nur musikalisch, sondern auch optisch an ZZ Top. Fotos:  Dudek

Battenberg. Junge und Junggebliebene haben am Samstagabend die Burgberghalle in Battenberg zum Rocken gebracht. Hardrock der 70er und 80er war angesagt. Die Bands „Candy from a Stranger“ und „Blackmag“, bisher eher im Raum Marburg bekannt, versprachen handgemachten Hardrock, und die Zuhörer wurden nicht enttäuscht.

Den Auftakt machten „Candy from a Stranger“. Die Band um Sänger Stefan Bosshammer, Frank Leukel (Bass), Ralf Sperling (Gitarre), Serkan Ucar (Gitarre), Tim Wißner (Schlagzeug) und Wolfgang Cloos (Keyboard) spielt erst seit 2009 zusammen. Bei Rockklassikern wie „Ain’t talking about love“ von van Halen, „Easy living“ von Uriah Heep, oder Stücken von ZZ Top und Jimi Hendrix kam das Publikum schnell in Bewegung – besonders als sich die Musiker urigen Bärten anklebten, die an ZZ Top erinnerten.

Lokalmatador: Der Battenberger Andreas Salzmann, Bassist von „Blackmag“, hatte ein Heimspiel.

Ohne Zugabe ging es nach eineinhalb Stunden nicht von der Bühne. Mit „The wall“ von Pink Floyd und viel Applaus verabschiedete sich die Band vom Battenberger Publikum.

Und so wie „Candy from a Stranger“ aufhörte, fing Blackmag an. Stücke von AC/DC, Deep Purple, Black Sabbath, The Doors, Billy Idol ließen das Publikum schnell in die 70er und 80er zurückkehren. Der Battenberger Andreas Salzmann am Bass und seine Bandkollegen Michael Link (Gesang), Michael Fritz (Gitarre), Dirk Jordans (Keyboard) und Helmut Walter (Schlagzeug) interpretierten die Stücke perfekt und setzten eigene Akzente. Durch die ausgefeilte Lichttechnik von Bolight aus Frankenberg wurden beide Bands hervorragend in Szene gesetzt.

Perfekte Organisation

Es war das erste Mal, dass der Arbeitskreis Burgberghalle sich  an das Genre „Rock“ gewagt hat – „aber bestimmt nicht das letzte Mal“, wie Bärbel Stübner vom Arbeitskreis gegenüber der HNA sagte.

Und noch eines fiel positiv auf: Die Organisation des Konzertes war perfekt: vom „Stage-Pass“ für die Presse bis zur Logistik. Man kann sich also auf das nächste Mal freuen, wenn die Burgberghalle rockt.

Von Olaf Dudek

Quelle: HNA

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