Sonderstellung der Gemeinde bei Finanzierung der Bahnhaltestelle Ernsthausen erhofft

Burgwald erwartet Gleichberechtigung

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Der Edeka-Parkplatz in Ernsthausen darf nicht mehr von Bahnfahrern genutzt werden. Die Gemeinde plant daher den Bau von neuen Parkflächen an der Haltestelle. Bürgermeister Lothar Koch hofft auf Unterstützung vom Landkreis.Archivfoto: Mark Adel

Burgwald-Ernsthausen - Die Bahnfahrer dürfen in Ernsthausen nicht mehr wie bisher auf dem Parkplatz des Edeka-Marktes ihre Autos abstellen. Die Gemeinde plant daher den Neubau von eigenen Parkflächen. Bürgermeister Lothar Koch erwartet nun eine Förderung vom Landkreis - eine Antwort steht allerdings noch aus.

Im vergangenen Jahr hat der Edeka-Markt der Gemeinde Burgwald mitgeteilt, dass Bahnfahrer den Kundenplatz des Lebensmittelmarktes nicht mehr als „Park & Ride“-Plätze nutzen dürfen. Seither plant die Gemeinde den Neubau von eigenen Parkflächen am Haltepunkt.Weil das Geld knapp ist, hat sich die Gemeinde dafür entschieden, die Parkplätze zu schottern und nur die Zufahrt zu asphaltieren. Das kostet laut Bürgermeister Lothar Koch rund 62000 Euro – der Anteil der Gemeinde liege bei 15000 Euro.

Allerdings geht Koch davon aus, dass sich die Kosten für Burgwald reduzieren müssten, wenn er den Landrat Reinhard Kubat beim Wort nehmen könne. Kubat hat im Finanzausschuss des Landkreises im Dezember gesagt, dass Vöhl mit „vier Haltestellen einen besonders hohen Aufwand zu leisten“ habe. Der Kreis beteiligt sich daher an den Kosten für die Infrastruktur an den Haltestellen in der Gemeinde.

Koch sieht daher für die Gemeinde Burgwald ebenfalls eine Sonderstellung, die besonders gefördert werden sollte. Denn während Vöhl in vier von 15 Ortsteilen eine Haltestelle habe, seien es in Burgwald Haltestellen in drei von fünf Dörfern – Prozentual also mehr als das doppelte. Burgwald habe darüber hinaus in den vergangenen Jahren schon sehr viel Geld in den Ausbau der Haltepunkte in Wiesenfeld und Birkenbringhausen investiert.

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