Buch bei der Frankenberger Zeitung erhältlich

Burgwalder Kulturverein veröffentlicht ergänzte Chronik

+

Burgwald - Das noch junge Dorf Burgwald hat bereits eine spannende Geschichte. 1998 haben die Burgwalder diese in einer Chronik festgehalten. Der heimische Kulturverein hat dieses Buch neu aufgelegt und um die Geschichte der vergangenen 16 Jahre ergänzt.

Unangetastet haben die Mitglieder des Burgwalder Kulturvereins und der Herausgeber Richard Wildeus die Fassung aus dem Jahr 1998 gelassen. Sie haben die erste Chronik komplett nachgedruckt – und um die Geschichte seit 1998 in einem zweiten Teil des Buches ergänzt. Über 108 Seiten erstreckt sich der „alte“ Teil des Buches. Mit den Ergänzungen ist die Chronik nun 176 Seiten stark und enthält viele neue Berichte, Karten und Bilder aus der Zeit der Entstehung der Muna und der Geschichte des Industriehofs und seiner Bewohner. Bürgermeister Lothar Koch hat für die neue Fassung ein Grußwort beigesteuert.

Ein Kapitel des neuen Teils widmet sich der Geschichte der Heimatvertriebenen, die sich in Burgwald ein neues Gemeinwesen aufbauten. Der Blick geht zurück in die Zeit vor 1998. Heimatforscher Bernhard Bock berichtet von seinen neuen Erkenntnissen über die Luftmunitionsanstalt und der frühere Ortsvorsteher Helmut Wiest erzählt aus der Zeit nach dem Erscheinen der ersten Chronik.

Weitererzählt wird auch die Geschichte der beiden großen Burgwalder Firmen Metak und Osborn. Bereits im bisherigen Teil der Chronik war beiden Unternehmen ein eigenes Kapitel gewidmet. In der Neuauflage zeichnen die Chronisten die weitere Entwicklung der Unternehmen bis heute nach. Auch die Kirchengemeinden und die heimischen Vereine finden Platz in dem umfangreichen Buch: Sie stellen ihre eigene Geschichte und ihre Angebote vor.

„Es ist Geschichte zum Anfassen“, sagt Bock, denn vieles sei noch gar nicht so lange her. Der Kulturverein habe Richard Wildeus auf eine erneute Auflage angesprochen, berichtet der Vorsitzende des noch jungen Kulturvereins, Klaus Rühl. Dieser habe angeregt, eine neue Chronik anzufertigen. Die Erstauflage aus dem Jahr 1998 war vergriffen, allerdings werde sie immer noch nachgefragt.

Die neue Fassung der Chronik erscheint in einer 600 Exemplare umfassenden Ausgabe. Die Kosten dafür trägt der Burgwalder Kulturverein. Durch Sponsoren sei die finanzielle Belastung jedoch reduziert worden.Die nächsten Projekte hat der Kulturverein schon im Blick. So planen die Mitglieder, einen alten, zugewachsenen Feuerlöschteich in ein kleines Naherholungsgebiet umzuwandeln.

Die Chronik „Burgwald – von der Luftmunitionsanstalt zum Ortsteil“ in der zweiten, fortgeschriebenen Auflage gibt es in der Geschäftsstelle der Frankenberger Zeitung, in der Buchhandlung Jakobi, in der Sparkassenfiliale in Burgwald sowie in der Burgwalder Gemeindeverwaltung. Das 176 Seiten starke Buch kostet 20 Euro.

Von Marco Steber 
und Patricia Kutsch

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare