Eine Gemeinde geht auf Reisen

Burgwalder sind echte Hingucker in Köln - VIDEO

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Nach vier Stunden Fahrt mit dem Sonderzug freuten sich 1400 Burgwalder auf einen Tag in Köln. Bevor sich die Nordhessen in der Rheinmetropole zerstreuten, stand ein gemeinsamer Termin auf dem Programm: Ein Erinnerungsfoto. Dafür drängten sich die Burgwalder auf der Treppe hinter dem Dom.Fotos: Patricia Kutsch/Mark Adel

Burgwald/Köln - Frankenberg liegt zwischen Paris und Düsseldorf - auf der Anzeigetafel des Kölner Hauptbahnhofs. Das hat die Ederstadt den 1400 Burgwaldern und deren Fahrt mit einem Sonderzug nach Köln zu verdanken.

Die Burgwalderhaben in der Kölner Altstadt für Aufsehen gesorgt: Zuerst fährt ein Zug in den Hauptbahnhof ein, der zu lang ist, um mit allen Waggons am Bahnsteig zu halten. Dann strömen 1400 Burgwalder aus dem Zug und gehen zur Domtreppe. Dort stellen sie sich Reihe um Reihe für ein Gruppenfoto auf.

Das lockt Touristen aus aller Welt an, die das Spektakel fotografieren. Ein Asiate steht in der ersten Reihe und macht Bilder, obwohl er vielleicht nicht einmal weiß, wo Burgwald liegt.

Die Chöre der Gemeinde machen ihre Heimat noch bekannter – sie singen bei jeder Gelegenheit. Auf der Domplatte gibt „Happiness“ Kölsche Lieder zum Besten, mitten in der Stadt klatschen Passanten für den Mambo von Herbert Grönemeyer. Vor jedem Weg-Schnaps wird ein Liedchen geträllert.

Nach einem aufregenden Tag geht es zurück in die Heimat. Den Zug verpasst hat niemand und in der Heimat ist alles in bester Ordnung: Die Polizei ist in Burgwald sicherheitshalber vermehrt Streife gefahren. „Aber es ist nichts passiert“, sagt die Polizei auf Nachfrage.

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