Wärmeversorgung

Burgwaldkaserne: Heimischer Energieversorger kam nicht zum Zuge

Frankenberg. In den Freudenbecher über den Erhalt des heimischen Bundeswehrstandorts ist ein kleiner Wermutstropfen gefallen: Die Energiegesellschaft Frankenberg ist bei der Ausschreibung der Wärmeversorgung der Burgwaldkaserne nicht berücksichtigt worden.

Das bestätigte Karl-Heinz Schleiter, der Geschäftsführer des Frankenberger Energieversorgers, am Dienstag in einer Pressekonferenz. Die Wehrbereichsverwaltung hatte die Wärmeversorgung der Burgwaldkaserne für eine Dauer von 20 Jahren ausgeschrieben – ein Anteil von mindestens 25 Prozent der Wärme muss laut Ausschreibung aus erneuerbaren Energien stammen, beispielsweise aus einer Biogasanlage.

Das in Frankenberg umstrittene Thema „Bau einer Biogasanlage“ zwischen Stadtgrenze und Burgwaldkaserne ist damit aber noch nicht vom Tisch: „Die Absage der Bundeswehr bedeutet nicht das potentielle Aus für die Biogasanlage in Frankenberg. Wenn die wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen stimmen, werden wir die Biogasanlage bauen“, sagte EGF-Chef Schleiter – ohne sich aber hundertprozentig festlegen zu wollen: „Beide Punkte müssen passen.“

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Quelle: HNA

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