Burgwaldkaserne will spezialisierte Soldaten aus Bayern holen

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Im Gleichschritt: Im Zuge der Neustrukturierung der Bundeswehr wird das in Frankenberg stationierte Bataillon Elektronische Kampfführung 932 – hier bei einem Bataillonsappell – die Anzahl seiner Kompanien von bisher fünf auf vier reduzieren.

Frankenberg. Im Zuge der Neustrukturierung der Bundeswehr rechnet der Bundeswehrstandort Frankenberg damit, dass zum 1. April 2013 mehr als 30 Soldaten aus dem bayerischen Donauwörth nach Frankenberg versetzt werden.

„Eventuell werden 36 Soldaten aus Bayern nach Frankenberg kommen, vermutlich aber etwas weniger“, sagte der Frankenberger Kommandeur Elmar Henschen während eines Informationsbesuchs der Frankenberger CDU in der Burgwaldkaserne. Wie berichtet, wird die Kaserne in Donauwörth zum 1. April 2013 geschlossen.

Das Schlachtfeld des in Frankenberg stationierten Bataillons Elektronische Kampfführung 932 ist das „elektromagnetische Spektrum“, erinnerte Henschen. Deshalb freue er sich auch bereits darauf, dass technisch hochspezialisierte Soldaten des Leke-Zugs im kommenden Frühjahr nach Frankenberg kommen werden.

„In Donauwörth gibt es 36 Soldaten des Leke-Zugs. Von denen werden zwar nicht alle in die Burgwaldkaserne kommen, weil einige dieser Soldaten auch noch in den Ruhestand versetzt werden“, sagte Henschen. Der Rest werde aber nach Frankenberg versetzt.

„Wir werden die Soldaten aus Donauwörth im März mit offenen Armen aufnehmen“, kommentierte Kommandeur Henschen eine seiner Aufgaben im nächsten Frühjahr. Es sei zwar noch kein Soldat von Bayern nach Frankenberg umgezogen – „weil die bayerischen Soldaten von der Bundeswehrverwaltung noch nichts Schriftliches haben“. Das müsse noch abgewartet werden. „Erst wenn die Versetzung vorliegt, werden die Soldaten entscheiden, ob sie umziehen werden“, meinte Henschen.

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Quelle: HNA

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