Im Café der Inklusion arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen

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Gut gelaunt: Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten im Café der Inklusion im Tagungs- und Freizeithaus Frankenauer Hof in Frankenau zusammen. Heute, am Tag der Inklusion, stellen sie ihre Konzept vor.

Frankenau. Jedes Jahr am 5. Mai gibt es in ganz Deutschland Aktionen zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, federführend und unterstützt durch die Aktion Mensch. 2014 wird sich der Verbund der integrativen Hotelbetriebe, der Embrace-Hotels, an diesem Aktionstag geschlossen beteiligen.

Mit dabei ist auch das Tagungs- und Freizeithaus „Frankenauer Hof“ des Lebenshilfe-Werkes Kreis Waldeck-Frankenberg.

Seit 20 Jahren veranstalten Verbände und Organisationen der Behindertenhilfe und -selbsthilfe rund um den 5. Mai Podiumsdiskussionen, Informationsgespräche und andere Aktionen. Die Aktion Mensch hat es sich vor 15 Jahren zur Aufgabe gemacht, das Engagement zu bündeln. Das Motto in diesem Jahr lautet „Schon viel erreicht, noch viel mehr vor“. Unter diesem „Dach“ werden Cafés der Inklusion eingerichtet. Inklusion bedeutet, dass Menschen mit Behinderung die gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht wird.

In dem Café der Inklusion demonstrieren Mitarbeiter mit und ohne Behinderung ihre Professionalität und ihre alltäglich geübte Zusammenarbeit. Dadurch können vor allem die behinderten Mitarbeiter zeigen, in welcher Weise sie in den Arbeitsalltag der Embrace-Hotels als gleichwertiger Teil der Belegschaft eingebunden (inkludiert) sind.

Kontakt

Tagungs- und Freizeithaus, Frankenauer Hof, Eichenwaldstraße 1, Frankenau.

Durch die Teilnahme am heutigen Aktionstag möchten die Embrace-Hotels darauf aufmerksam machen, welche Möglichkeiten für die Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung Arbeitsplätzen entstehen, wenn die geeigneten Rahmenbedingungen dafür vorhanden sind. Den Gästen im Café der Inklusion soll verdeutlicht werden, dass das Zusammenleben und die Zusammenarbeit von Menschen mit und ohne Behinderung in unserer Gesellschaft Normalität werden kann.

Durch die alltägliche Begegnung in den Hotels werden persönliche Hemmungen nicht behinderter Menschen im Umgang mit behinderten Menschen abgebaut.

Die Embrace-Hotels werben mit der herzlichen Atmosphäre in ihren Hotels: „Sie erleben begeisterte Menschen jeden Alters, die Ihnen hochmotiviert aufmerksame Gastgeber sind. Sie genießen eine sympathische und entschleunigte Atmosphäre, mit der sich aufgeschlossene und verantwortungsbewusste Menschen immer mehr identifizieren“, heißt es in einer Pressemitteilung der Lebenshilfewerkes Waldeck-Frankenberg. (nh/mab)

Quelle: HNA

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