Frankenberg

CDU: SPD betreibt „Schaumschlägerei“

- Frankenberg (jos). Auf die gepfefferte Kritik der SPD an Bürgermeister Christian Engelhardt reagiert die Frankenberger CDU mit nicht weniger heftigen Vorwürfen.

 Es sei „unanständig“ und „befremdlich“, dass eine ehemalige Mitarbeiterin der Stadtverwaltung öffentlich die Arbeit ihrer Nachfolger und ehemaligen Kollegen diskutiere und dadurch in Misskredit bringe, kommentiert CDU-Chef Rainer Hesse die Äußerung der neuen SPD-Familienexpertin und ehemaligen Chefin im städtischen Familienbüro, Daniela Neuschäfer (wir berichteten gestern).

Die SPD-Kandidatin für die Wahlen zum Stadtparlament hatte erklärt, es sei „mehr als verwunderlich“, dass ihre Nachfolgerin im Familienbüro, Silke Elzenbeck, noch in ihrer Probezeit wieder gekündigt hat. Mit diesem Vorgehen beweise die SPD „schlechten Stil“, heißt es nun von der CDU. Und Rainer Hesse geht sogar noch einen Schritt weiter: Man müsse auch die Frage stellen, woher Neuschäfer ihre vermeintlichen Informationen beziehe. „Die Äußerungen der SPD-Vertreter entbehren jeglicher Grundlage und entsprechen nicht der bewährten politischen Diskussionskultur in Frankenberg.“

Bernd Bluttner, Vize-Chef des CDU-Stadtverbandes, bewertet die Äußerungen der SPD als reines Wahlkampf-Manöver: „Das Projekt Familienstadt mit Zukunft steht auf einem außerordentlich soliden Fundament und ist in keinster Weise gefährdet.“ Ganz im Gegenteil seien die Ergebnisse des Projekts allgemein anerkannt. „Das sollte auch Frau Neuschäfer wissen. Schließlich war sie diejenige, die die Arbeit als zuständige Sachbearbeiterin bis vor kurzem mitverantwortete“, betont Bluttner. Wer anderes behauptet, der betreibt aus Sicht des CDU-Politikers „Schaumschlägerei“ und sei „politisch kaum mehr ernst zu nehmen“.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Freitag, 21. Januar.

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