Bottendorfer Jugendposaunenchor lädt am 12. Oktober zu Konzert mit Blechbläser- und Chormusik ein

Von Choralfantasien bis zu Filmmusik

Vielseitig: Das Repertoire des Bottendorfer Jugendposaunenchores reicht von Pop bis Polka. Beim Konzert am Samstag, 12. Oktober, ab 19.30 Uhr in der Martinskirche steht neben Bläsermusik auch der Auftritt des Projektchores „Jupo and friends“ auf dem Programm. Foto: pr

Burgwald-Bottendorf - Beim Konzert des Bottendorfer Jugendposaunenchores am Samstag, 12. Oktober, ab 19.30 Uhr in der Martinskirche soll für fast jeden Geschmack etwas geboten werden.

Ob barocke Klänge, Choralmelodien in neuem Gewand oder jazzige Arrangements für Blechbläser, ob schmissige Marschmusik, ein Pop-Hit der Disco-Ära oder die Musik zum Film „Jurassic Park“ - das Repertoire der jungen Musiker ist sehr breit. Außer Stücken für Blechbläser kommt auch Chormusik zu Gehör.

Zwischen 7 und 72 Jahren

Seit Anfang des Jahres bereiten die Bläser unter der Leitung von Jens Jesberg das Konzert vor. Bei einem Probenwochenende im September erhielten die Stücke den letzten Schliff. Neben der Vielfalt der Stilrichtungen ist auch die Anzahl der beteiligten Musiker eine Besonderheit: Insgesamt machen bei dem Konzert rund 60 Bläser und Sänger im Alter von 7 bis 72 Jahren mit. Eigens als Projekt für das Konzert wurde ein Chor gegründet mit dem Titel „Jupo and friends“ - Jugendposaunenchor und Freunde. Ihm gehören außer aktiven Bläsern auch Eltern, Ehemalige und Freunde des Chores an. Unter der Leitung von Bernd Trusheim haben sie vier Gesangsstücke vorbereitet, mit denen sie den Bogen spannen von der Gregorianik bis zur Gospelmusik.

Der Jugendposaunenchor selber gliedert sich in mehrere nach Leistung aufgeteilte Gruppen. Ihrem ersten großen Auftritt im Rahmen eines Konzerts fiebern bereits die Jungen und Mädchen der Anfängergruppe entgegen. Seit vorigen Herbst erlernen sie Blechblasinstrumente wie Trompete oder Tenorhorn. Geleitet wird die Gruppe von Magnus Ernst, Christian Traute und Michael Löwe. Auch die Bläser der Mittelgruppe spielen unter der Leitung von Phillipp Mengel, Michael Hahn, Moritz Ernst-Dahlhaus und Patricia Ernst einige Stücke alleine. Bei manchen Titeln sind sie indes bereits in die „Große Gruppe“ von Hauptchorleiter Jens Jesberg integriert. Alle Chorleiter stammen aus den eigenen Reihen und haben selber einmal im Jugendposaunenchor in einer Anfängergruppe begonnen. Das trifft auch auf Sebastian Stricker zu. Bei der Vorbereitung des Konzerts hat er als Dozent mitgeholfen und sitzt am nächsten Samstag in den Reihen der Bläser. Hauptberuflich ist der Bottendorfer Solo-Posaunist am Theater der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt.

Dem Chor gewidmet

Durch Sebastian Stricker entstand der Kontakt zu dem Musiker Christian Sprenger. Der gebürtige Fritzlarer ist Professor für Posaune an der Musikhochschule in Weimar. Als Komponist und Arrangeur hat er unter anderem Choralmelodien in ein neues Gewand verpackt. Entstanden sind effektvolle Stücke, die dem Jugendposaunenchor wie auf den Leib geschneidert und in einem Fall sogar von Sprenger persönlich gewidmet sind. Drei Stücke von Sprenger stehen auf dem Programm des Konzerts am nächsten Samstag: „Hymnus“, „Wunderbarer König“ und eine Bearbeitung der Filmmusik zu „Jurassic Park“.

Der Eintritt zu dem Konzert ist frei, um Spenden für die Arbeit des Jugendposaunenchores wird am Ausgang gebeten. (r)

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